Archiv des Monats: Februar 2012

Die Plage – Schildläuse

Schildläuse gehören zur Familie der Pflanzenläuse und ernähren sich demzufolge vom Saft der Pflanzen. Weibliche Schildläuse siedeln meist in grösserer Menge auf den Pflanzenteilen und sind oft nicht in der Lage sich zu bewegen, verharren an einer Stelle. Da die Weibchen eine große Anzahl von Eiern ablegen, vermehren sich die Läuse in einem rasanten Tempo. Ab Juli schlüpfen die Larven und beginnen sofort mit dem aussaugen der Pflanze. Die Männchen sind meist geflügelt. Sie sind nicht in der Lage Nahrung aufzunehmen, da sie über keinerlei Mundwerkzeuge verfügen.

Besonders aktiv sind die Schildläuse im Frühjahr und Winter, sie bevorzugen die Unterseite der Blätter zur Nahrungsaufnahme. Gerne befallen sie Farne, Palmen, Lorbeer, Ficus, Zitruspflanzen, Orchideen und den Oleander. Oft werden die Läuse übersehen. An der Ausscheidung, die als Tropfen an den Blättern klebt, kann man ihr Vorhandensein feststellen. Die Ausscheidung entsteht durch die Aufnahme des Pflanzensaftes, der Zucker enthält. Die Läuse treten sehr häufig auf, entziehen der Pflanze die Nährstoffe.

Die Ursache für den Befall kann zuwenig Licht sein. Auch schwache Pflanzen werden gerne befallen und Pflanzen, die mit Stickstoff überdüngt wurden. Vorbeugen kann man durch eine gute Pflege, die Wahl eines helleren Standortes und das Substrat sollte ständig aufgelockert werden. Sind nur wenige Schildläuse vorhanden, können die Blätter mit einer schwachen Seifenlauge besprüht und anschließend abgewischt werden. Einfach unter die Dusche stellen, kann auch schon genügen. Bei extremem Befall muss Chemie benutzt werden. Entsprechende Mittel gibt es im Gartencenter. Die natürlichen Feinde der Schildläuse können nur im Gewächshaus, aber nicht in der Wohnung zum Einsatz gebracht werden. Da wären Schlupfwespen, Raubwanzen oder Florfliegen geeignet.

Die gesunde Bittermelone

Bittermelone – Bittergurke

Die gesunde Bittermelone ist in tropischen Ländern verbreitet und gehört zur großen Familie der Kürbisgewächse. Seit vielen Jahrhunderten wird sie in Asien als Gemüse zubereitet und ist in den asiatischen Ländern ein beliebtes Naturheilmittel. Sie soll bei Diabetes, zu hohem Blutzuckerspiegel, Übergewischt und anderen Leiden helfen. Sie wirkt antibakteriell und stärkt das Immunsystem.

Die Sprossen der Pflanze werden bis zu fünf Meter lang, sind besonders an den Knoten dicht behaart. Die Blätter der Bittermelone werden bis zu sieben Zentimeter lang, die Blattspreite bis zu zehn Zentimeter. Sie haben eine ovale Form. Die Art ist einhäusig, die Blüten stehen einzeln. Die Frucht ist bis zu fünf Zentimeter lang und etwas über zwei Zentimeter breit, ebenfalls von ovaler Form. Im reifen Zustand hat die Frucht eine kräftige rot – orange Färbung. Der Samen ist in dem roten Fruchtfleisch eingebettet.

Am besten gedeiht die gesunde Bittermelone in feuchten, tropischen Ländern. Sie benötigt fruchtbare Böden und viel Feuchtigkeit. Wird die Bittermelone angebaut, wächst sie meistens an Spalieren. Nach der Aussaat dauert es fünf Wochen bis zur Blüte. Etwa drei bis fünf Wochen später können die Früchte bereits geerntet werden. Von Schädlingen wird sie auf Grund ihrer Inhaltsstoffe selten befallen. In Indien und China gibt es eine Anzahl von Arten, die noch wenig erforscht sind.

Die exotisch aussehende Papaya

Ursprünglich beheimatet ist die Papaya in Südamerika, wird aber inzwischen in fast allen tropischen Ländern angebaut. Sie gilt bei vielen als Delikatesse, hat allerdings so gut wie keine Nährwerte. Ihr Stamm wird bis zu vier Meter hoch, verfügt weder über Zweige noch Äste. An der Spitze befindet sich spärliches Blätterwerk. Die ledrigen Blätter sind an diversen Stellen eingeschnitten, ähnlich wie bei Feigenblättern. Ihr Wuchs und ihr Ast loser Stamm mit der spärlichen Baumkrone verleihen der Papaya ein exotisches Aussehen.

Papaya – Melonenbaum

Ihre Frucht wird bis zu fünf Kilogramm schwer und wächst direkt am Stamm. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden, der mexikanischen, deren Frucht bis zu fünf Kilogramm Gewicht erreicht und der hawaiischen, deren Früchte wesentlich kleiner sind. Das Fruchtfleisch ist von rosa, orange – gelblicher Färbung, verfügt über keine Fruchtsäure. Manche empfinden die Frucht deshalb als wenig schmackhaft.

Die Papaya kann auch in unseren Breiten als Zimmerpflanze genutzt werden. Die Erde sollte durchlässig und etwas sauer sein. Zuviel Wasser verträgt sie nicht, deshalb muss bei Bedarf eine Drainage gelegt werden. Es gibt inzwischen verschiedene Zuchtformen, die sich eigentlich nur durch die Größe der Frucht unterscheiden, aber bestens als Zimmerpflanze geeignet sind.

Da die etwas exotisch aussehende Papaya tropische Verhältnisse gewohnt ist, benötigt sie viel Licht und kann auch der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Die Temperatur sollte nie unter 10 Grad liegen, das verträgt sie nicht. Im Winter verliert sie fast alle Blätter, bildet aber in der Wachstumsphase neue. Junge Pflanzen sollten im Winter einen Standort nicht unter 20 Grad haben. Das Substrat sollte nur feucht und nicht nass gehalten werden, sie benötigt nicht viel Wasser und es sollte nicht kalkhaltig sein. Als Faustregel gilt, je älter die Pflanze, desto weniger Wasser benötigt sie.

Die lästigen Spinnmilben

Die lästigen Spinnmilben mögen es heiß und trocken. In gut geheizten Wohnungen und Gewächshäusern breiten sie sich rasend schnell aus. Zur rechten Plage können sie in sehr heißen Sommermonaten werden.

Spinnmilben – Prostigmata

Die Spinnmilben sind relativ klein, von rötlicher oder gelblicher Färbung und bevorzugen die Unterseite der Blätter, um sich an die Pflanze heranzumachen. Werden sie nicht im Anfangs – Stadium bekämpft, spinnen sie schnell ihr Netz über die gesamte Pflanze und entziehen ihr die Nährstoffe und die Flüssigkeit. Die Blätter verwelken und sterben mit den Trieben ab. Als erstes sollte die Pflanze unter die Dusche gestellt werden. Erst wenn das nicht hilft sollten andere Mittel eingesetzt werden.

Bewährt hat sich auch, die Pflanzen mit Wasser zu besprühen und sie in eine Plastiktüte zu stecken, die dann zugebunden wird. Die lästigen Spinnmilben sind nach wenigen Tagen abgestorben. Viele verwenden auch einen Sud aus Tabak und besprühen die befallenen Pflanzen damit. Es wirkt, ob es für die Pflanze gut ist, sei dahingestellt. Da erscheint ein Sud aus Basilikum oder Knoblauch sinnvoller und schonender.

Eine milde Seifenlauge kann auch angewandt werden. Dieses alte Hausmittel hat sich schon bewährt. Im Freien oder im Gewächshaus können Raubmilben eingesetzt werden, diese fressen die Spinnmilben mit dem grössten Appetit. Nur wenn diese mehr oder weniger natürlichen Mittel nicht helfen, sollte Chemie eingesetzt werden, um die Pflanze zu retten. Die beste Vorbeugung gegen Schädlinge ist eine gute Pflege und ausreichend Dünger.

Besondere Optik – Die Papyrus Pflanze

Die Papyrus Pflanze findet auch in Europa immer mehr Liebhaber. Einer der Gründe ist ihre besondere Optik, die Blätter haben eine sehr ansprechende, gefällige Form. Auch bei der Gestaltung einer Webseite sollte auf die Optik geachtet werden. Das Webdesign ist mit entscheidend für den Erfolg einer Seite. Da bietet www.core-design-studio.de optimale Lösungen an.  Das macht den Reiz der Pflanze aus und so findet sie sich immer öfter auf Terrassen oder in Garten.

Ursprünglich ist die Papyrus Pflanze in Zentralafrika beheimatet, hat sich aber erstaunlich schnell unseren klimatischen Bedingungen angepasst. Es gibt verschiedene Arten, von denen manche einjährig und andere mehrjährig sind. Die Pflanze benötigt eine intensive Pflege. Es sollte mindestens zweimal im Monat ausreichend gedüngt werden, da sie unbedingt zusätzliche Nährstoffe benötigt. In den Wintermonaten sollte ihr eine Ruhephase gegönnt und die Dünnung eingestellt werden. Ein besonderes Substrat benötigt die Pflanze nicht. Sie wurzelt an allen Stellen, an denen die Wurzeln greifen können.

Als Schädlinge können ihr eigentlich nur Spinnmilben gefährlich werden. Diese sind mit den entsprechenden Mitteln aber leicht in den Griff zu kriegen. Die Papyrus Pflanze verträgt keine Temperaturen unter 15 Grad. Deshalb sollte bei der Wahl des Standortes darauf geachtet werden, dass sie hell und warm steht. Direkte Sonneneinstrahlung schadet ihr nicht. Gegossen werden muss täglich, auch sollte für Staunässe gesorgt werden und die Blätter mit einem Wasserzerstäuber eingesprüht, da diese einen Großteil der Flüssigkeit aufnehmen. Die Papyrus Pflanze ist nicht winterhart.