Archiv des Monats: Juli 2012

Elefantenfuss

Der Elefantenfuss ist in Mexiko beheimatet und erreicht in seiner natürlichen Umgebung spielend eine Höhe von acht bis zehn Meter. Durch seinen knorrigen, dicken Stamm erhielt er den Namen Elefantenfuss. Durch die Verdickung ist der Baum in der Lage viel Wasser zu speichern. Er ist eine Sukkulente und gehört zur Familie der Spargel-Gewächse. Die Blätter sind zwischen 90 und 180 Zentimeter lang.

Beliebt ist der Elefantenfuss als Zimmerpflanze wegen des dekorativen Stammes und seiner urigen Baumkrone. Zudem ist er pflegeleicht. Verwandt ist er mit der bekannteren Yucca Palme. Die Pflanze wächst extrem langsam und bei der richtigen Pflege kann er ein “ biblisches “ Alter erreichen. Der Elefantenfuss mag die Sonneneinstrahlung, braucht einen hellen Standort. In den Sommermonaten wenn möglich im Freien platzieren. Langsam an die Sonne gewöhnen, sonst verbrennen die Blätter.

Das Substrat sollte durchlässig sein, kann aus einer Mischung von Lehm, Sand, Erde und Laub bestehen. Aufgrund seines langsamen Wachstums braucht er nur circa alle fünf Jahre umgetopft zu werden. Der Elefantenfuss ist genügsam, Dünger nur einmal im Monat mäßig verabreichen. Dies ist auch nur während der Wachstumsperiode nötig. In dieser Zeit die Erde feucht halten. Staunässe vermeiden, sonst nehmen die Blätter an den Spitzen eine braune Färbung an. Die idealen Temperaturen liegen während des gesamten Jahres zwischen 8 und 22 Grad. Im Winter für etwa einen Monat einen kühleren Standort wählen ( etwa 8 bis 12 Grad ) und so gut wie nicht mehr gießen. Die Anzucht erfolgt durch Stecklinge. Einen kleinen Nebentrieb abschneiden und in Anzucht-Erde stecken. Die Erde feucht halten und den Topf an einen warmen Standort verbringen. Um ein besseres Klima zu schaffen kann der Steckling während er wurzelt mit einer Plastikfolie bedeckt werden. Empfehlenswerter ist es, den Elefantenfuss mit Samen zu ziehen, die Ergebnisse sind bedeutend besser.

Wüstenrose

Beheimatet ist die Wüstenrose ursprünglich in Zentralafrika und Arabien, wächst aber seit längerer Zeit auch in ganz Asien. Die Pflanze ist eine Sukkulente ( Wasser speichernde Pflanze ) und gehört zur Familie der Seidenpflanzengewächse. In seltenen Fällen, kann sie einige Meter hoch werden. Sie mag es heiß und liebt die direkte Sonneneinstrahlung. Dank der verdickten Wurzeln und der Stammbasis, ist die Wüstenrose in der Lage, große Mengen an Wasser zu speichern. Die Blüten sind mit etwa fünf Zentimeter Durchmesser verhältnismäßig groß und von roter oder rosa Färbung.

Die Wüstenrose kommt als Sukkulente längere Zeit ohne Wasser aus. Dennoch sollte sie bei extremen Temperaturen ausreichend gegossen werden. Staunässe vermeiden, sonst geht die Pflanze ein. Falls sie als Zimmerpflanze genutzt wird, sollte die Erde ab dem Herbst trocken gehalten werden, sonst entsteht Fäulnis. In diesem Fall ist weniger gießen besser als zuviel. Ein durchlässiges Substrat verwenden, eventuell zusätzlich mit kleinen Holzstücken vermischen. Umgetopft wird im Frühjahr, dann sollte auch wieder mäßig gegossen werden.

Wenn eben möglich, sollte die Wüstenrose während der Sommermonate im Freien platziert werden, da sie die direkte Sonneneinstrahlung liebt. Je mehr Licht, desto besser für das Wachstum und die Entwicklung der Blüten. Trotzdem sollte sie langsam an die Sonne gewöhnt werden, um Verbrennungen an den Blättern zu vermeiden. Hohe Temperaturen schaden ihr nicht, diese sollten im Winter die zehn Grad Grenze nicht unterschreiten. Dünger maximal alle drei Wochen verabreichen. Während der Ruheperiode verliert die Wüstenrose sämtliche Blätter. Die Anzucht erfolgt recht einfach durch Stecklinge. Die neuen Pflanzen erreichen allerdings nicht die Qualität der Mutterpflanze.

Kangaroo Paw – Kängurupfote

Der Kangaroo Paw ist in Australien beheimatet, bevorzugt durchlässige Erde, mag es aber trotzdem feucht und liebt die Sonneneinstrahlung. Der Name Kängurupfote entstand durch die Form der exotischen Blüte, die einer Kängurupfote sehr ähnlich sieht. Die Pflanze hat keine Wurzeln sondern in den Boden reichende Rhizome, durch die sie die benötigte Flüssigkeit und Nährstoffe aufnimmt.

In mediterranen Gegenden kann der Kangaroo Paw im Freien angepflanzt werden. Einige Arten wurden wegen ihres exotischen Aussehens als Zimmerpflanze gepflegt. Die Blüten haben eine rötlich-orange Färbung und sind behaart. Bei der Kangaroo Paw Pflege ist zu beachten, dass sie einen sonnigen Standort haben. Direkte Sonneneinstrahlung macht der Pflanze nichts aus. Da sie nicht winterhart ist, eignet sie sich in unseren Breiten nicht als Gartenpflanze.

Die Pflanze sollte in durchlässiges, leicht säuerliches Substrat gepflanzt werden. Staunässe verträgt sie nicht, geht ein. Während des Wachstums in den Sommermonaten sollte man alle zwei Wochen Dünger pflegen und die Erde stets feucht halten. Trocknet das Substrat aus, fallen die prächtigen Blüten ab. Während der Blütezeit ist eine Raumtemperatur zwischen 10 und 15 Grad ideal. Braune Blätter müssen entfernt werden um ein Faulen der Pflanze zu verhindern.

Die Anzucht des Kangaroo Paw erfolgt über die Rhizom-Stecklinge. Der Mutterpflanze werden Triebe entnommen und spätestens nach vier Wochen wurzeln diese. Die Anzucht kann ebenfalls mit dem Samen vorgenommen werden. Keimzeit circa vier Wochen. Den Samen nicht mit Substrat bedecken, da es sich um Lichtkeimer handelt. Die Anzucht mit den Stecklingen ist empfehlenswerter. Die ideale Temperatur zum Überwintern des Kangaroo Paw liegt bei zehn Grad.

Kumquat – Zwergorange

Die Heimat des Kumquat ist Asien, heute wird er auch in Afrika, Amerika und den mediterranen Regionen Südeuropas angepflanzt. Der Kumquat gehört zur Familie der Rautengewächse, ist aber mit den Zitruspflanzen verwandt. Seine Frucht wird circa fünf Zentimeter lang, ist von orange – gelber Färbung. In der Form ähnelt sie unseren Pflaumen. Die Früchte haben einen säuerlichen, bitteren Geschmack, Schale und Kerne können mit gegessen werden. Die Schale verströmt einen intensiven, angenehmen Duft.

Der Kumquat ist eigentlich ein Strauch kann aber durchaus die Größe eines Baums erreichen. In unseren Breiten wird er zumeist als Kübelpflanze genutzt. Die Pflanze ist widerstandsfähig, nicht winterhart, aber einen kurzen und leichten Frost übersteht die Pflanze ohne Schaden. Die Blätter sind fünf Zentimeter lang, die Blüten erreichen eine Größe von bis zu drei Zentimeter. Diese haben ebenfalls einen intensiven, angenehmen Duft.

Gepflanzt werden sollte die Zwergorange in einem säuerlichen, durchlässigen Substrat. Nur mäßig gießen, Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Die empfindlichen Haarwurzeln könnten Schaden nehmen. Während der Sommermonate bevorzugt der Kumquat einen sonnigen Standort. Um das Wachstum zu fördern sollte stets eine Temperatur von 20 Grad herrschen. Unbedingt vor zuviel Zugluft schützen, die vertragen alle Zitruspflanzen weniger gut. Im Winter einen Standort wählen, an dem er vor Frost sicher ist. Zum Beispiel einen Kellerraum, in dem ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Die Wurzeln dürfen auf keinen Fall einfrieren, sonst geht der Kumquat ein. Als Kübelpflanze genutzt, entwickelt die Pflanze nur selten ihre Früchte.

Blumenfolie – Dekorativ und Praktisch

Blumenfolie ist nicht nur äußerst dekorativ sondern auch praktisch. Als Verpackungsmaterial erfreut sie sich immer grösserer Beliebtheit. Zudem bietet die Blumenfolie einen guten Schutz, falls die Zimmerpflanzen oder Blumensträusse transportiert werden sollen. Regen und Wind können die empfindlichen Pflanzen nicht beschädigen.

Die Blumenfolie wird aus Polypropylen hergestellt, ist extrem reißfest und verfügt über antistatische Eigenschaften. Es gibt sie in den verschiedensten Längen und Breiten, sowie auf den praktischen Maxirollen. Zum einfacheren Gebrauch der Maxirollen gibt es Folienabroller. Diese sind aus leichtem, eloxiertem Aluminium gefertigt. Die Folienabroller werden ebenfalls in diversen Breiten angeboten. Sie haben sich beim Abrollen der Blumenfolie und dünnem Papier bewährt. Mit dem gezahnten Messer wird die Folie oder das Papier auf die gewünschte Länge zurecht geschnitten. Je nach eigenem Bedarf werden die Folienabroller als Tischgerät, Wandgerät, oder als Untertischgerät angeboten. Dank einer ausgeklügelten Befestigungstechnik können die Folienabrollgeräte sicher befestigt werden.

Die dekorative und praktische Blumenfolie wird in Gärtnereien und Blumengeschäften meist in der transparenten Form benutzt. Es gibt sie allerdings auch in diversen Farbtönen und sie kann bedruckt werden. Inzwischen erfreut sich die Blumenfolie auch großer Beliebtheit bei der Verpackung von Geschenken. Hübsch drapiert, mit einer Schleife und einer Grußkarte versehen, wertet sie das Geschenk optisch auf. Auch Pralinen-Geschäfte der gehobenen Klasse verwenden die Blumenfolie. Die Pralinen werden in geflochtene Körbchen gefüllt und mit der Folie dekorativ verpackt. Den Verwendungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Wer über ein wenig Phantasie verfügt kann die Folie ebenfalls für Bastelarbeiten nutzen und die selbst gefertigten Stücke an Freunde und Bekannte verschenken. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist in der heutigen Zeit die gute Umweltverträglichkeit der Polypropylen-Folie. Sie ist vollständig recyclebar und belastet die Umwelt in keinster Weise.

Eine Alternative zu der Blumenfolie stellt bedrucktes Geschenkpapier dar. Dieses gibt es in den verschiedensten Designs und Farben, in bester Qualität. Ringelbänder ( Geschenkbänder ) sind sowohl für das Geschenkpapier als auch für die Blumenfolie verwendbar.

Rizinuspflanze als Zierpflanze?

Die Rizinuspflanze gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und war ursprünglich im Nahen Osten und Afrika Zuhause. Mittlerweile wird sie in allen tropischen Regionen angetroffen. Aus dem Samen wird das allseits bekannte Rizinusöl produziert. Es wird in der Medizin verwendet und im Modellbau wird es in Verbindung mit Methanol zur Schmierung der kleinen Motoren eingesetzt.

Die schnellwüchsige Rizinuspflanze mit ihrem fremdartigen Aussehen, hat sich in unseren Breiten schnell zu einer beliebten Zierpflanze gemausert. Da sie nicht winterhart ist, wird sie bei uns meist nur als einjährige Pflanze kultiviert. Wenn sie frostfrei überwintern kann, erreicht sie allerdings auch bei uns eine Höhe von bis zu zehn Meter.

Die Rizinuspflanze sollte in lockeres, durchlässiges Substrat gepflanzt werden und benötigt viel Sonnenlicht. Die Blütezeit dauert von August bis Oktober. Ihre Früchte werden als Castorbohnen bezeichnet und bestechen durch ihr exotisches Aussehen. Im Inneren der Frucht befindet sich der Samen, aus dem neue Pflanzen angezogen werden können. Doch Vorsicht! Die Samen sind giftig und schon eine kleine Menge reicht aus, um den Tod zu verursachen.

Die Anzucht ist das ganze Jahr über möglich. Die Samen sollten 24 Stunden in handwarmes Wasser gelegt werden, um das Keimen zu beschleunigen. Danach etwa einen Zentimeter tief in das Substrat legen und nochmals mit demselben bedecken. Bei 20 Grad Raumtemperatur werden nach spätestens drei Wochen die ersten Samen keimen. Die Erde feucht, aber nicht nass halten. Staunässe verträgt die Rizinuspflanze nicht. Das Überwintern der Pflanze stellt durch ihr schnelles Wachstum ein Problem dar und ist nur in entsprechend hohen Räumen möglich. In den Wintermonaten stellt sie das Wachstum nämlich nicht ein. Da macht es mehr Sinn, sich im Frühjahr ein neues Pflänzchen zu ziehen.