Archiv des Monats: Dezember 2012

Dreieckspalme pflegen

Die Dreieckspalme ist wie viele Palmenarten auf Madagaskar beheimatet. Als Zimmerpflanze ist die Dreieckspalme pflegeleicht, stellt kaum Ansprüche. Beliebt und attraktiv ist die Pflanze durch ihren schlanken Wuchs und die eigenwillige Anordnung der Palmwedel.

Die Dreieckspalme eignet sich als Kübel- und Zimmerpflanze. Die Palmwedel erwecken beim Betrachter die Form eines Dreiecks. Die einzelnen Blätter der Wedel sind von einer puderigen Substanz überzogen. Das verleiht den Palmwedeln je nach Lichteinfall einen Schimmer in allen Regenbogenfarben. Die Dreieckspalme gehört zu den langsam wachsenden Arten. Dadurch und durch den schlanken Wuchs ist sie ideal für die Wohnung geeignet. Die Palme kann in ein einfaches Substrat gepflanzt werden. Je älter die Palme wird, um so mehr Sonne benötigt sie. Aber auch an schattigen Standorten entwickelt sie sich weiter.

Bei der richtigen Wahl des Standortes für die Dreieckspalme kommt es auf die Temperatur in der Wohnung an. Je wärmer desto besser. Aber die Palme kommt auch mit Temperaturen um die 15 Grad gut zurecht. Einige, kultivierte Arten vertragen sogar eine kurze Frostperiode.

Die Dreieckspalme nicht übermäßig gießen. Das Substrat gut feucht halten reicht aus. Ist das Leitungswasser zu Kalkhaltig, sollte mit Regenwasser gegossen werden. Eine Anzucht durch den Samen ist möglich. Allerdings kaum lohnenswert, da es Dreieckspalmen in Gartencentern preiswert zu kaufen gibt.

Der Eukalyptusbaum braucht viel Wasser

Beheimatet ist der Eukalyptusbaum in Indonesien und Australien, folglich in subtropischen Regionen. In der freien Natur kommt er als Strauch und als Baum vor. Der Eukalyptusbaum erreicht  in der natürlichen Umgebung eine Wuchs Höhe von 100 Metern. Die Pflanzen sind immergrün, aus den befruchteten Blüten entwickeln sich die Früchte. Die Befruchtung übernehmen unterschiedliche Tierarten.

Es gibt etwa 600 Arten des Eukalyptusbaums. Die natürlichen Arten gedeihen nur in Indonesien und Australien. Bei den anderen Arten handelt es sich überwiegend um Kreuzungen oder Hybriden. Um 1900 wurde die heilende Kraft des Eukalyptus erkannt und weltweit bekannt gemacht. Der Eukalyptusbaum braucht viel Wasser, wurde deshalb in einigen Ländern in Sumpfgebieten angepflanzt, um diese auszutrocknen. Bekommen die Pflanzen zuwenig Wasser, stoßen sie selbst große Äste ab, um die Versorgung des restlichen Baums zu gewährleisten.

In unseren Breiten wird der Eukalyptusbaum lediglich drei bis vier Meter hoch und zwei Meter breit. Pro Jahr wächst er circa einen halben Meter, also sehr schnell. Beste Pflanz Zeit ist das Frühjahr oder der Sommer. Anfangs kann die Pflanze durchaus in einen Kübel gepflanzt werden. Unsere kultivierte Art braucht etwas weniger Wasser, als die subtropischen Arten. Kalkhaltiges Wasser möglichst nicht zum gießen benutzen. In Gärten ist der Eukalyptusbaum gerne gesehen, da er auf natürliche Art die Mücken abhält.

Da der Eukalyptusbaum schnell wächst, muss er regelmäßig geschnitten werden. Das sollte im Frühjahr geschehen. Die für den Gärten geeigneten Arten sind winterhart bis – 18 Grad. Lediglich die Wurzeln und bei starkem Frost das Blattwerk sollten geschützt werden. Kübelpflanzen müssen im Winter in einem kühlen, aber hellen Raum verbracht werden. Der immergrüne Eukalyptusbaum benötigt auch in dieser Jahreszeit viel Licht. Bedacht werden sollte beim pflanzen in den Garten, dass die Pflanze den Boden austrocknet, da sie einen hohen Wasser Bedarf hat. Gießen ist unbedingt erforderlich.