Archiv des Monats: März 2013

Goethe Pflanze

Die Goethe Pflanze gehört zur Familie der Dickblattgewächse. Die Pflanze wächst in den tropischen Regionen von Asien, Afrika und Amerika. Dort verwilderte sie und gedeiht in der freien Natur. Ursprünglich stammt sie aus Madagaskar. Zum ersten Mal beschrieben wurde die Goethe Pflanze 1782. Bereits im Jahr 1814 kam die Pflanze nach Deutschland. Der Dichter Goethe war so begeistert von der Pflanze, dass er mit ihrer Anzucht begann. Er beobachtete die Pflanze und publizierte Berichte darüber. Auch in einem seiner Gedichte fand sie Beachtung.

Die Goethe Pflanze stellt keinerlei Ansprüche, ist pflegeleicht. Das Substrat sollte sandig und durchlässig sein. Um Staunässe zu vermeiden, den Boden des Topfes mit etwas Kies bedecken. Gedüngt werden muss die Pflanze nur mäßig. Sollte allerdings alle zwei Jahre in frisches Substrat umgetopft werden. Gegossen wird sobald die Erde getrocknet ist. Die Pflanze kommt lange Zeit ohne Wasser aus.

Den Standort hell und sonnig wählen. Direkte Sonneneinstrahlung macht der Pflanze absolut nichts aus. Während der Sommermonate kann sie auf den Balkon oder in den Garten gestellt werden. Die Goethe Pflanze ist nicht winterhart. Überwintern kann sie in der Wohnung bei fünf bis acht Grad.

Hohe Luftfeuchtigkeit sollte vermieden werden, sonst wird sie von Mehltau befallen. Die Anzucht ist denkbar einfach. An der Mutterpflanze bilden sich klein Pflänzchen. Diese fallen nach einiger Zeit ab und bilden an der Erdoberfläche Wurzeln. Während sie wurzeln, sollte die Goethe Pflanze äußerst vorsichtig gegossen werden, um die Pflänzchen nicht aus dem Topf zu spülen. Nachdem sie gewurzelt haben, in einen kleinen Topf umpflanzen.

Umrandung für den Balkon – Idealer Sichtschutz

Die Umrandung für den Balkon wurde früher meist aus textilen oder schnell verschleißenden Kunststoffen (Plastik) hergestellt. Diese Art von Sicht- oder Windschutz hatte keine lange Lebensdauer. Die Materialien wurden durch Wettereinflüsse porös, unansehnlich und rissen nach einer Weile ein. Durch neue Technologien und Produktionsverfahren, gibt es heute langlebige, faserverstärkte Kunststoffe, die reißfest und Wetterbeständig sind. Die Umrandungen werden in diversen Farbtönen hergestellt, passen sich dadurch harmonisch der schon vorhandenen Gestaltung des Balkons an.

Umrandungen für den Balkon sind durchaus eine sinnvolle Anschaffung für den Blumenfreund. Sie bieten Schutz vor Wind und intensiver Sonneneinstrahlung. Viele Pflanzen vertragen diese Wettereinflüsse nicht, werden durch die Umrandung geschützt. Befindet sich der Balkon auf der Wetterseite, hält der Sichtschutz den schräg einfallenden Regen ebenfalls effektiv ab. Angeboten wird der Windschutz in zwei Varianten. Das Meshgewebe ist ebenfalls reißfest lässt aber 50 Prozent der Luft passieren. Dies ist an besonders heißen Tagen sehr angenehm. Die zweite Variante besteht aus robustem Planen-Material, ist somit der ideale Windschutz. Daher geeignet für Menschen, die empfindlich auf Zugluft reagieren.

Dank äußerst sorgfältiger Verarbeitung ist die Umrandung für den Balkon sehr stabil. Selbst die für die Befestigung nötigen Ösen werden mit einem speziellen Verfahren eingepasst, können nicht ausreißen. Die Montage kann praktisch von jedem vorgenommen werden. Eine Schnur kann durch die Ösen gezogen werden und wird so mit dem Geländer des Balkons verbunden. Schöner sieht es allerdings aus, wenn farblose Kabelbinder verwendet werden. Pro Öse einen Kabelbinder einfügen und direkt mit dem Balkongeländer verbinden. Das ist so gut wie nicht sichtbar.

Qualität hat ihren Preis. Die Umrandung für den Balkon wird auf Maß individuell gefertigt. Das geschieht noch mit echter, qualitativ hochwertiger Handarbeit. Falls möglich werden bei der Herstellung Sonderwünsche berücksichtigt. Die Umrandung ist pflegeleicht, wie schon beschrieben langlebig, erfüllt die von ihr erwarteten Funktionen äußerst effektiv. Dadurch ist der geringfügig höhere Preis gegenüber anderen Produkten durchaus gerechtfertigt.

Tempelbaum – Pflege und Anzucht

Der Tempelbaum wird ebenfalls als Jasminbaum, Pagodenbaum und als Frangipani bezeichnet. Er gehört zu den Sukkulenten und stammt ursprünglich sehr wahrscheinlich aus der Karibik und Mittelamerika. Weit verbreitet ist der Tempelbaum heute in Polynesien. Dort erreichen die Bäume eine Höhe von sechs bis acht Metern. Aus ihren wunderschönen, duftenden Blüten werden die Blütenkränze hergestellt. Auch in den tropischen Regionen Asiens sind die Bäume weit verbreitet. Durch das Klima begünstigt, blühen sie das ganze Jahr hindurch. Bei den gläubigen Buddhisten gelten sie als Symbol der Unsterblichkeit und Wiedergeburt.

Der Tempelbaum gehört zur Familie der Hundsgiftgewächse. Bis heute wurden lediglich sieben Arten dieser Pflanze beschrieben. Alle Bestandteile der Pflanze sind giftig. Deshalb ist Vorsicht angesagt, wenn die Pflanze in irgendeiner Form berührt wird. Beim Umtopfen eventuell Handschuhe anziehen.

Falls die Blätter sich gelb verfärben und aufrollen, wurde die Pflanze wahrscheinlich von Spinnmilben befallen. Bevor Chemie eingesetzt wird, sollte ein altes Hausmittel ausprobiert werden. Eine Lösung aus Schmierseife und etwas Spiritus. Die Pflanze einige Tage lang damit einsprühen.

Die Anzucht erfolgt durch Stecklinge oder Samen. Bei Stecklingen darauf achten, dass die älteren, verholzten zur Anzucht verwendet werden. Diese wurzeln wesentlich besser, als die grünen Stecklinge. Samen ist zur Anzucht weniger gut geeignet. Oft bilden sich erst nach vier Jahren die ersten Blüten.

Der Standort für den Tempelbaum sollte sonnig und warm sein. Zugluft und Staunässe mag die Pflanze absolut nicht. Während der Sommermonate kann sie ins Freie verbracht werden. Gepflanzt wird sie in durchlässiges Substrat. Mindestens einmal pro Woche sollte die Pflanze gegossen werden. Zuviel Wasser lässt die Wurzeln schnell faulen. Gedüngt wird der Tempelbaum nur während der Wachstumsphase. Über den Winter muss er wieder in die Wohnung gestellt werden. Während seiner Ruhephase nur mäßig gießen. Dann verliert er auch die meisten Blätter. Bildet nach der Ruhephase aber schnell neue.

Elfenbeinpalme – Gilt als wertvoll

Die Elfenbeinpalme gehört zur Familie der Palmengewächse und wird auch als Steinnusspalme bezeichnet. Ihr Verbreitungsgebiet liegt in den tropischen Regionen von Süd- und Zentralamerika. Eine Besonderheit sind ihre Früchte. Diese bilden ein Endokarp, welches nach dem trocknen so hart wird wie Elfenbein. Aus diesem Elfenbein-Ersatz werden die schönsten Schnitzereien hergestellt.

Entdeckt wurde die Palmenart von zwei spanischen Botanikern. Erste Erwähnung findet die Elfenbeinpalme 1798 in ihrem gemeinsamen botanischen Werk. Die Pflanze erreicht eine Höhe von 2,50 Meter bis 6,50 Meter. Sie gedeiht sowohl in der Sonne als auch im Halbschatten. Je nach Höhe kann sie als Zimmer- oder als Kübelpflanze genutzt werden. Der Standort während der Wintermonate sollte hell sein und über eine Temperatur zwischen 12 Grad und 25 Grad verfügen. Die Elfenbeinpalme wird nur recht selten kultiviert, gilt deshalb als wertvoll unter den Palmenarten.

Die Palme verfügt meist nur über einen Stamm, der aufrecht in die Höhe wächst. Die Wedel sind gleichmäßig gefiedert und geben der Palme ein apartes und exotisches Aussehen. Sie zählt zu den ältesten uns bekannten Palmenarten. Die Anzucht erfolgt über den Samen und erfordert Geduld. Da der Samen außerordentlich groß ist, benötigt er eine lange Keim-Zeit. Die Elfenbeinpalme ist äußerst pflegeleicht und wächst schnell.