Archiv des Monats: Juni 2013

Blattläuse eine häufige Schädlingsart

Blattläuse gehören mit zu den am häufigsten auftretenden Schädlingen, die Pflanzen befallen. Im Frühjahr sind die besonders aktiv, der Blumenfreund sollte seine Pflanzen des öfteren nach Schädlingen absuchen. Es gib diverse Arten von Blattläusen. Sie vermehren sich rasend schnell, bereits nach einer Woche sind sie geschlechtsreif und die neue Generation schädigt die Pflanze aufs Neue.

Blattläuse sind sehr klein mit einer unterschiedlichen Färbung. Am häufigsten sind sie: Schwarzbraun, grün oder rotbraun. Auf den Pflanzen leben sie in kleineren Gruppen, bevorzugen als Nahrung die jungen Triebe. Sie saugen der Pflanze mit einer Art Rüssel den Saft aus. Ihre Ausscheidung ist als Honigtau bekannt. Diese klebrige Ausscheidung ist zuckerhaltig und setzt sich auf der Pflanze ab. Die Rußtaupilze, die sich auf älteren Ausscheidungen absetzen, schädigen die Pflanze nicht, sehen aber hässlich aus. Der Honigtau zieht Ameisen an. Die Ameisen zapfen die Blattläuse an, um an den Zuckersaft zu gelangen.

Oft können die Blattläuse schon entfernt werden, indem die Zimmerpflanzen abgeduscht werden. Im Freien mit dem Gartenschlauch einfach abspritzen. Die Pflanze wird nur selten erneut befallen. Bereits geschädigte Triebe sollten abgeschnitten werden. Falls im Freien ein starker Befall durch Blattläuse stattfand, benutzen sie bitte nur Nützlingsschonende Mittel zur Bekämpfung. Damit alle Läuse vernichtet werden, die Pflanze von allen Seiten gleichmäßig einsprühen, die Unterseite nicht vergessen. Diverse Hersteller bieten auch Pflaster an, die circa zwei Monate wirken. Einfach um den Pflanzenstiel legen und sie sondern ihre Wirkstoffe ab. Eine andere Möglichkeit bieten die Pflanzenstäbchen, die in das Substrat gesteckt werden. Die Pflanze nimmt die Wirkstoffe durch die Wurzeln auf, diese schützen sie für einen längeren Zeitraum.

Diese Schädlinge befallen Orchideen

Orchideen sind äußerst empfindliche Pflanzen, besonders anfällig, wenn sie von Schädlingen befallen werden. Sie müssen in bestimmten Zeitabständen nach eventuell vorhandenen Schädlingen abgesucht werden. Diese befinden sich vorzugsweise an Blättern und Blüten, auch die Blumenerde kann von ihnen betroffen sein. Im Substrat schädigen sie durch Zersetzung die Wurzeln, hindern die Orchidee am Wachstum und der Bildung von Blüten.

Schildläuse entnehmen der Orchidee die Flüssigkeit aus den Blättern. Sie sondern ein Sekret ab, die Pflanze verliert an Kraft, stirbt ab. Die Läuse vermehren sich rasch, werden sie nicht rechtzeitig entdeckt, geht die Pflanze in kürzester Zeit ein. Von Schnecken können alle Teile der Orchidee befallen werden. Die schleimigen Tierchen fressen die Pflanze in kürzester Zeit kahl. Glücklicherweise sind Schnecken schnell auszumachen, können entfernt werden. Ein Standort, den die Tiere nicht erreichen ist die beste Lösung.

Wer hätte gedacht, dass Ohrwürmer die Orchidee befallen. In einem Garten gelten sie durchaus als nützlich, da sie die Blattläuse von den Pflanzen fressen. Die Blätter, junge Triebe und die Wurzeln lieben die Ohrwürmer geradezu an Orchideen. Sie höhlen die Wurzeln aus, so gelangen alle möglichen Bakterien und Pilze hinein, die das Eingehen der Pflanze beschleunigen. Die weiße Fliege und Blattläuse zerstören die Orchidee auf ähnliche Weise.

Guadalupe Palme – Erytheapalme

Die Guadalupe Palme stammt von der gleichnamigen Insel und wächst in subtropischen Gegenden. Die Pflanze gehört zu den Fächerpalmem, erreicht auf Guadalupe eine Höhe von bis zu 17 Metern. Sie wächst auch in Europa schnell, kann in den Garten gepflanzt werden. Ihre Wedel sind trichterförmig angeordnet, die wiederum über zahlreiche Einzelblätter verfügen. Da die Palme zu den winterharten Arten gehört, kann sie in Kübel oder direkt in den Garten gepflanzt werden. Für Regionen mit anhaltendem, starkem Frost ist sie allerdings nicht geeignet.

Wie für alle Palmen sollte auch für die Guadalupe Palme ein heller Standort gewählt werden, sonst wächst sie wesentlich langsamer. In der Wachstumsphase wird die Pflanze mäßig gegossen, vor dem nächsten Gießen die Erde antrocknen lassen. Während der Ruhephase benötigt sie wenig Feuchtigkeit. Die Erytheapalme sollte in ein Gemisch aus Sand, Kies, Torf und Kompost gepflanzt werden. Das gewährleistet eine gute Drainage, vermeidet Staunässe. Die Anzucht erfolgt durch Samen. Während der Keimung muss die Temperatur mindestens 18 Grad betragen. Nach zwei bis drei Monaten zeigen sich die ersten Pflänzchen.

Gedüngt wird die Guadalupe Palme nur während des Wachstums, alle zwei bis vier Wochen. Falls die Palme in einen Topf oder Kübel gepflanzt wurde, sollte sie im Frühling in einen grösseren Behälter gesetzt werden. Die alte Erde wird vorsichtig vom Wurzelballen entfernt und die Pflanze in das frische Substrat eingepflanzt. Da Palmen Pfahlwurzeln haben,sollten die Gefäße hoch sein. Die Wurzeln benötigen Platz, können sich besser entwickeln. Treten die Wurzeln an die Oberfläche, wird es höchste Zeit zum Umtopfen.