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Übelriechende Teufelszunge

Teufelszunge – Tränenbaum

Ursprünglich stammt die Teufelszunge scheinbar aus Vietnam, ist aber mittlerweile in ganz Asien verbreitet. Die Teufelszunge wächst in den Tropen und bevorzugt halbschattige, feuchte Gegenden. In Österreich ist sie auch unter dem Namen Tränenbaum bekannt.

Die Teufelszunge gehört zu den krautigen Pflanzen und wächst aus einer Knolle, die einen Durchmesser von 25 cm erreichen kann. Im Frühjahr bildet die Wurzel ein Laubblatt, dass die Form eines Regenschirms hat, es ist ebenso breit wie hoch. Die Höhe des Blattes kann bis zu 2,5 Meter betragen. Nach dem Wachstum behält das Blatt den ganzen Sommer über seine Form. Im Herbst wandern die Nährstoffe wieder in die Knolle, der Rest des Blattes vertrocknet und wird von der Knolle abgestoßen.

Die Teufelszunge wird in der Lebensmittelindustrie genutzt

Ebenfalls im Frühjahr bildet die Teufelszunge einen Blütenstand, er ähnelt einem Kolben, hat eine dunkelviolette Färbung und eine Länge von 55 Zentimetern. Umhüllt wird er von einem Hochblatt. Dieser Blütenstand verströmt einen penetranten, übelriechenden Aasgeruch. Dieser Geruch lockt die Insekten zur Blüte, diese wird von ihnen bestäubt.

Die Konjakwurzel der Teufelszunge wird in der Lebensmittelindustrie als Lebensmittelzusatzstoff genutzt. Die Japaner verwenden sie für die Zubereitung diverser Speisen. Auch in Gelee und den bei Kindern beliebten Frucht – Snacks wird sie verarbeitet. Gesundheitliche Bedenken die vor etwa 20 Jahren aufkamen, erwiesen sich als grundlos, es birgt keinerlei gesundheitliche Risiken.

Mate Tee Strauch

Der Mate Strauch wird auch als Mate Baum bezeichnet, obwohl er eher eine Strauch Form hat. Er gehört der Gattung der Stechpalmen an, hat aber keinerlei Ähnlichkeit mit Palmen. Aus den getrockneten, klein gehackten Blättern wird der Mate Tee gewonnen, der in Südamerika sehr beliebt ist. Der Mate Strauch wächst wild in den Wäldern Paraguays, Brasiliens, Argentiniens und Uruguays. In manchen Ländern wird er auf Plantagen angebaut, aber der grösste Teil wird immer noch von den wildwachsenden Bäumen geerntet.

Mate Tee hat eine anregende Wirkung

Der Mate Baum hat eine sich nach oben verjüngende Krone, immergrüne Blätter und einen hellgrauen Stamm, der einen Durchmesser von 30 Zentimetern hat. Seine Wuchs Höhe beträgt 14 Meter, die Blätter sind oval, haben einen gekerbten Rand, eine Länge von 20 Zentimetern und sind 8 Zentimeter breit. Am Besten gedeiht er bei Temperaturen um die 23 Grad und mag eine mittlere bis hohe Luftfeuchtigkeit. Der Samen benötigt etwa drei Monate ehe er keimt. In den ersten zwei Jahren braucht die Pflanze viel Schatten, da sie lichtempfindlich ist. Nach zwei Jahren werden die Jungpflanzen beschnitten, die neuen Sprossen sind kräftiger.

Der Mate Tee soll anregend für die Nerven sein, harntreibend und den Stoffwechsel fördern. Da er Koffein enthält wirkt er aktivierend und Kreislauf stärkend. Der Mate Tee wird auch in Deutschland als Teebeutel in Supermärkten und Ökoläden angeboten.

Pflege der empfindlichen Orchideen

Die meisten Krankheiten, von denen Orchideen befallen werden, entstehen durch unsachgemäße Pflege. Sind die Pflanzen zu trocken, hindert es sie an einem gesunden Wachstum und die Blätter vertrocknen, kein schöner Anblick. Auch die Wärme sollte wenn möglich konstant gehalten werden. Wenn sie zuwenig oder zuviel gewässert wird, führt dies zu dem sogenannten Ziehharmonika Wuchs. Zuviel Wasser verursacht ein Faulen der Wurzeln, die Orchideen reagieren mit einem Abwurf der Blätter.

Orchideen werden häufig von Viren und Pilzen befallen

Ebenfalls können sie von Viren befallen werden, dies wird an einer Verfärbung der Blätter erkannt. Die Triebe entwickeln sich nicht weiter und die Blüte hat einen kleinen Wuchs. Die Virusinfektionen treten nur selten auf, aber wenn, ist die Pflanze nicht mehr zu retten.

Braune Flecken auf den Blüten entstehen durch Pilzinfektionen. Die Gründe sind nicht ausreichende Luftbewegung, Lichtmangel und eine zu hohe Luftfeuchtigkeit. Wirklich krank sind die Orchideen dadurch nicht, es sieht allerdings unschön aus. Wird die Pflanze zu lange intensiver Sonnenbestrahlung ausgesetzt, bilden sich auf den Blättern braune Flecken, die wie vertrocknet aussehen. Dies wird als Sonnenbrand bezeichnet. Bakterielle Infektionen überleben die Orchideen trotz intensiver Pflege und Behandlung auch meistens nicht. Die Pflanze sollte vernichtet werden um die anderen zu schützen.

Die schmackhafte Banane

Bananen – Pflanze

Die Banane ist ein bis zu neun Meter hohes Staudengewächs, hat längliche, ungeteilte und sehr große Blätter, die bis zu einem Meter breit und fünf Meter lang werden können. Sie zählt zu den Nutzpflanzen. Oftmals reißen die Blätter in der freien Natur ein, das ist ein Selbstschutz der Staude gegen Wind und Regen.

Die Wild Banane hat äußerst kleine Früchte, in denen sich reichlich Samen bildet. Die bekanntere, beliebte, Obst Banane entwickelt keinen Samen in der Frucht. Es dauert etwa 18 Monate, bis zur Blüte einer Staude und weitere drei bis vier Monate ehe sie Früchte trägt. Bestäubt werden die Blüten durch Kolibris und Falter.

Die Banane ist eine der ältesten Pflanzenarten

Zuerst entdeckt wurden die Bananenstauden in der malaysischen Region, von dort gelangten sie schon sehr früh nach Afrika. Die Banane ist eine der ältesten, bekannten Pflanzen. Die Portugiesen sorgten dafür, dass sie auch nach Südamerika und in den europäischen Raum gelangte.

In den Philippinen wird die Textil Banane auf Plantagen angebaut. Die Blattfasern werden zur Papierherstellung und Herstellung von Seilen für die Schifffahrt verwendet. Die Obst Banane ist reich an Vitaminen und Kohlehydraten. Sportler verzehren sie gerne während eines Spiels, sie liefern praktisch sofort einen Energieschub. Die Banane ist als Obst äußerst beliebt in Deutschland. Eingeführt wird sie aus den Ländern Honduras, Ecuador und Costa Rica.

Bild Katharina Wieland Müller / pixelio.de