Archiv des Monats: Januar 2013

Maracuja – Passionsfrucht

Die Herkunft der Maracuja ist nicht eindeutig geklärt. Es wird vermutet, dass die Pflanze aus den tropischen- oder subtropischen Regionen in Afrika stammt. Eingeordnet wird die Maracuja in die Gattung der Passionsblumen. Viele bezeichnen sie auch als Passionsfrucht. Sie eignet sich bestens als Kübelpflanze, entwickelt große Blüten, die sehr dekorativ wirken. Die Früchte sind essbar, äußerst beliebt und schmackhaft.

Da die Maracuja eine Kletterpflanze ist, sollte sie mit einem Rankengitter versehen werden. Da kann die Pflanze ihre ganze Schönheit entfalten. Bei guter Pflege erreicht die Maracuja eine stattliche Höhe. Wer über ein eigenes Haus verfügt, kann sie problemlos die Hauswand hochklettern lassen. Diese sollte allerdings nicht zu intensiv von der Sonne beschienen werden, sonst bleibt die Blütenpracht aus. Um den Wuchs zu steuern, werden die Ranken beschnitten. Die Maracuja ist durstig, benötigt viel Wasser. Die Pflanze ist selbst bestäubend. Die Befruchtung kann auch von Hand vorgenommen werden. Diverse Sorten brauchen eine andere Pflanze in ihrer Nähe, sie befruchten sich gegenseitig.

Frost verträgt die Maracuja nicht. Den Winter über benötigt sie mindestens eine Temperatur von zehn Grad plus. Den Kübel mit der Pflanze also notgedrungen in einen Kellerraum schaffen. Im Winter wird die Pflanze die meisten Blätter verlieren. Diese schlagen aber sofort wieder aus, wenn sie im Frühjahr ins Freie kommt. Bitte nur langsam an die Sonne gewöhnen, sonst leidet die Maracuja.

Die Anzucht erfolgt durch Samen. Den gibt es im Gartencenter, oder er kann der Frucht in Form von Kernen entnommen werden. Diese müssen allerdings frei von Fruchtfleisch sein, sonst faulen sie. In Handwarmes Wasser legen und einige Tage dort belassen. Anschließend die Kerne in Anzucht-Substrat drücken. Die ideale Temperatur während des Keimvorgangs beträgt zwischen 25 und 30 Grad. Fensterbänke sind ein guter Standort. Die Erde mit einem Wasserzerstäuber feucht halten. Spätestens nach zwei Monaten zeigen sich die ersten Maracuja-Pflänzchen.

Blumenkübel aus Polyrattan

Schon im Altertum legten die Menschen Wert auf dekorativ gestaltete Blumenkübel. Die Italiener brachten es dabei zu einer hohen Kunstfertigkeit. Ton war das bevorzugte Material. Der gute alte Tontopf hat mittlerweile zwar nicht ausgedient, aber es gibt eine ganze Reihe neuer Materialien auf dem Markt. Blumenkübel aus Polyrattan gehören zu den trendigsten. Die Vorteile sind überzeugend: Blumenkübel aus Polyrattan sind absolut lichtecht, bleichen nicht aus. Frost während der Wintermonate kann den Blumenkübeln auch nichts anhaben, sie überstehen ihn schadlos. Es gibt sie in vielen Farbvarianten, sie können passend zu den Gartenmöbeln angeschafft werden. So können sie das Ambiente ihres Gartens und der Terrasse mittels der Blumenkübel aus Polyrattan individuell aufpeppen.

Blumenkübel aus Polyrattan trotzen nicht nur jedem Wetter, sondern sind außerdem Formschön. Ständig wird das Material verbessert und es kommen neue Formen und Farben hinzu. In einem Blumenkübel aus Polyrattan gedeiht jede Pflanze. Das Material gibt keine wie von vielen irrtümlich angenommen, giftigen Stoffe ab. Sie sind äußerst pflegeleicht. Meist reicht es, die Blumenkübel mit reichlich Wasser abzuspülen.

Wer sich neue Blumenkübel und gleichzeitig neue Gartenmöbel anschafft, kann diese aus dem gleichen Material bestellen. So wird die Terrasse im gleichen Design gestaltet. Es werden Liegen aus Polyrattan in allen möglichen Designs und Farben angeboten. Tische mit Stühlen oder Sesseln runden das harmonische Bild ab. Die geflochtenene Optik der Möbel oder Blumenkübel aus Polyrattan hat Charakter. Blumenkübel sowie die Möbel, können sie selbst während eines strengen Winters bedenkenlos im Freien belassen. Ideal für Menschen, die keine Möglichkeit haben, die Gegenstände im Winter einzulagern.

Rosen edel und kostbar

Bereits 3000 vor Christi fanden die Rosen ihre erste Erwähnung in der Geschichte. Der genaue Ursprung ist nicht geklärt, aber es liegen Vermutungen nahe, dass die Rosen aus Asien stammen. Bereits die Römer stuften die Rosen als edel und kostbar ein. Beispielsweise badeten die Römer vor dem Essen in dem kostbaren Rosenöl. Von Casanova, Homer und Cleoppatra ist bekannt, dass sie begeisterte Anhänger der Rosen und ihrer Düfte waren.

Es gibt etwa zwischen 100 und 250 verschiedene Arten der Rosengewächse, zu denen die Rosen zählen. Edel und kostbar, wurden sie durch Veredelung. Deshalb wird auch heute noch zwischen Kultur- und Wildrosen unterschieden. Bei den meisten Blumenfreunden, gilt sie auf Grund ihrer Beliebtheit als die Königin der Blumen. Als Zierpflanze wird sie bereits seit etwa 2000 Jahren gezüchtet und ist eine der meist verbreiteten Zierpflanzen der Welt.

Einige Rosenarten erfreuen sich besonders großer Beliebtheit. Die Ramblerrosen, sind Kletterrosen die ohne Spalier oder sonstige Kletterhilfen bis zu zehn Meter hoch wachsen. Es gibt die Ramblerrosen in den unterschiedlichsten Farbvarianten. Auch die Blüten sind von unterschiedlicher Größe, verströmen einen angenehmen Duft. Die Verwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Als Schmuck für die Hauswand, oder als dekorativer Bewuchs für Pfosten sind sie bestens geeignet. Zu den besonders schönen Exemplaren zählen die englischen Rosen. Sie bezaubern durch ihre üppige Blütenpracht und den intensiven Duft, den sie verströmen. Auch die englischen Rosen, kommen als Kletterrosen vor. Edel und kostbar, sind sie eine Bereicherung für jeden Garten. Sie sind robust und Pflegeleicht, ein absoluter Blickfang.

Rosen gelten unter Gartenfreunden als der Inbegriff der Schönheit. Viele halten Rosen für eine schwer zu pflegende Pflanze. Das stimmt nur bedingt, die Rosen benötigen die gleiche Pflege wie andere Pflanzen. Das heißt: für ausreichende Bewässerung sorgen, das Düngen nicht vergessen und regelmäßig kontrollieren, ob sie von Schädlingen befallen wurden. So werden sie lange Freude an den als edel und kostbar bekannten Rosen haben.

Engelstrompete – Vorsicht giftig

Die Engelstrompete stammt aus Südamerika. In Deutschland wird sie als Zierpflanze sehr geschätzt. Gepflanzt werden sollte sie in Kübel. Bei der Engelstrompete gilt in der Tat: Vorsicht giftig! Die Pflanze verfügt über eine Reihe von Inhaltsstoffen, die äußerst giftig sind. Diese können zu Durchfall, Erbrechen, Heiserkeit, Sehstörungen, bis hin zum Herzinfarkt führen. Bei einer Vergiftung muss unverzüglich ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden. Bitte Vorsicht walten lassen, wenn sie Pflanzenteile anfassen, da sie alle giftig sind.

Obwohl die Engelstrompete sehr giftig ist, wird sie gerne als Kübelpflanze gesehen. Sie wird bis zu fünf Metern hoch, ihre Blätter bis zu 40 Zentimeter lang. Diese sind glatt oder behaart, an den Rändern leicht gewellt. Die Fruchtkapseln beinhalten im Schnitt zwei kleine Behälter, mit je 25 Samen. Die etwa 30 Zentimeter langen Blüten sind orange, gelb, rosa, weiß oder rot. Die Blütezeit ist von Juni bis Mitte Januar. Die Engelstrompete benötigt viel Wasser und Nährstoffreiche Erde. Sie sollte sofort in einen Kübel gepflanzt werden, damit die Wurzeln genügend Platz haben. Mehrmals täglich gießen und auf einen Stickstoffhaltigen Dünger achten.

Den Sommer kann die Engelstrompete bedenkenlos im Garten verbringen. Frost verträgt sie allerdings nicht. Ab dem Herbst sollte die Pflanze deshalb einen wärmeren Standort im Haus erhalten. Die Anzucht am besten im Frühjahr vornehmen. Einfach junge Triebe abschneiden, die Stecklinge in ein geeignetes Substrat pflanzen. Die Engelstrompete muss zudem regelmäßig bei geschnitten werden, um einen dichten Wuchs zu erreichen. Nach der Winterpause sollte die Pflanze nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden. Sie bevorzugt einen Windgeschützten Standort, sonst fallen Blätter und Blüten zu schnell ab. Die Engelstrompete ist recht pflegeleicht und ihre vielen, großen Blüten erfreuen den Pflanzenfreund.

Einblatt – Dekorativ und zart

Das dekorative Einblatt wird der Familie der Aronstabgewächse zugeordnet. Beheimatet ist das Einblatt in Kolumbien und Venezuela. In Deutschland wurde die Pflanze als Zimmerpflanze kultiviert und wird auch Blattfahne genannt. Die Blätter sind dunkelgrün, glänzen und werden 25 Zentimeter lang. Die Blattstiele erreichen eine Länge von bis zu 30 Zentimetern. Es gibt allerdings Kleine-, Mittlere- und Große Formen der Einblatt Pflanze. Die Gesamthöhe der Pflanze beträgt je nach Form etwa 30 Zentimeter.

Das Einblatt ist zart, muss entsprechend behandelt werden, benötigt eine regelmäßige Wasserzufuhr. Die Pflanze blüht zweimal im Jahr, die Blüte ist recht auffällig. Die ebenfalls zarte Blüte besteht aus einem Hüllblatt, von weißer Farbe. Im inneren Bereich befindet sich ein gelber Blütenkolben. Erstaunlich ist die Größe der Blüte. Sie ruht auf einem 50 Zentimeter langen Stil und erreicht einen Durchmesser von 15 Zentimetern. Um zu gedeihen benötigt das Einblatt feuchte Luft und einen sonnigen Standort, keine direkte Sonneneinstrahlung. Die ideale Temperatur liegt bei 17 – 25 Grad.

Um das Einblatt feucht zu halten, sollte es mit einem Wasserzerstäuber besprüht werden. Dünger nur mäßig verabreichen, sonst werden die Blattspitzen braun. In den Wintermonaten legt die Pflanze eine Ruhephase ein. Sie sollte mit handwarmem Wasser gegossen werden. Eine neue Pflanze entsteht durch Teilung der Wurzelballen. Die Anzucht durch Samen ist ebenfalls möglich. Vorsicht bei Haustieren! So dekorativ und zart das Einblatt auch sein mag, die Pflanze ist gleichzeitig giftig.