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Farbenprächtige Lanzenrosette

Lanzenrosette – (Aechmea)

Die Lanzenrosette gehört zu den Ananas Gewächsen und gedeiht größenteils in den Tropen Südamerikas. Da sie viel Licht braucht, siedelt sie in den oberen Etagen von Bäumen. Nährstoffe erhält sie aus zersetztem Laub, dass von Insekten jeglicher Art zerkleinert wird. Das zersetzte Laub wird in den trichterförmigen Blättern aufgefangen, in denen sich auch das Regenwasser sammelt. Die im Wasser gelösten Nährstoffe werden von den Pflanzen aufgenommen.

Da sie wie die meisten tropischen Pflanzen genügsam ist, reicht dies für ihr Wachstum vollkommen. Aus der Blattrosette wachsen rosarote oder rote Hochblätter. Die Blüten sind farbenprächtig, es gibt sie in blau, gelb, violett und in diversen Mischfarben. Die Bestäubung der Lanzenrosette übernehmen die Kolibris, angelockt durch die Farbenpracht.

Mit Einheitserde sind die Triebe zufrieden

Da die Lanzenrosette sich großer Beliebtheit erfreut, wird sie seit langem im Handel angeboten. Als Zimmerpflanze gehalten, sollte die Temperatur mindestens um die 20 Grad betragen. Unbedingt auf einen hellen Standort achten. Gepflanzt werden kann sie auf Wurzeln oder dickeren Ästen, dies kommt ihrem natürlichen Lebensraum am nächsten.

Eventuell mit einem Wasserzerstäuber feucht halten, dies reinigt die Blätter von Staub, sorgt für Luftfeuchtigkeit. Nicht in die pralle Sonne stellen, dies verträgt die Lanzenrosette nicht. Gelegentlich sollte die Pflanze mit Dünger versorgt werden. Jungpflanzen bilden sich, nachdem die Blüte abgestorben ist. Diese können abgeschnitten und in kleine Töpfe gepflanzt werden. Mit Einheitserde sind die kleinen Triebe vollauf zufrieden.

Delikate tropische Nüsse

Nüsse und die vielzahl der Sorten

Cashew – Nüsse

Sie sind die Kerne der Cashew – Frucht. Die Bäume wachsen in Ostafrika, Indien, China und Brasilien. In den Handel gelangen sie ausschließlich geschält. Sie schmecken mild, werden in Asien vielfach in Speisen verarbeitet und auch gesalzen angeboten. Die Kerne enthalten weniger Fett, aber mehr Kohlenhydrate als andere Nüsse und sind eine gute Mineralstoff Quelle.

Pekan – Nüsse

Mit ihrem gefurchten Kern ähneln sie Walnüssen. Pekan – Nüsse kommen aus dem Süden der USA, aus Mexico und Australien. Sie sind Früchte eines Hickorybaums, der bis zu 30 Meter hoch und 300 Jahre alt werden kann. Pekan – Nüsse schmecken süßer als Walnüsse. 100 Gramm liefern rund 700 Kilokalorien, damit gehören sie zu den gehaltvollsten Nüssen. Zu 72 Prozent bestehen sie aus Fett.

Para – Nüsse

Sie wachsen wild an riesigen Bäumen im Amazonas Gebiet. Die Nüsse sind im Kern von Früchten, die ähnlich groß wie Kokosnüsse werden. Leider schimmeln sie leicht. Besser als in der Schale kauft man sie deshalb geschält und abgepackt. Para – Nüsse enthalten viele Mineralstoffe und sind eine ausgezeichnete Selen – Quelle.

Macadamia – Nüsse

Die australische Nuss wächst heute auch in Plantagen auf Hawaii und in Südafrika. Die Schale ist so hart, dass man sie nur mit Spezialwerkzeugen öffnen kann. In den Handel kommen die Nüsse daher nur geschält, geröstet und oft gesalzen. Sie sind Spitzenreiter beim Fettgehalt ( 73 Prozent ) punkten aber durch ein günstiges Verhältnis von einfach und mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Übelriechende Teufelszunge

Teufelszunge – Tränenbaum

Ursprünglich stammt die Teufelszunge scheinbar aus Vietnam, ist aber mittlerweile in ganz Asien verbreitet. Die Teufelszunge wächst in den Tropen und bevorzugt halbschattige, feuchte Gegenden. In Österreich ist sie auch unter dem Namen Tränenbaum bekannt.

Die Teufelszunge gehört zu den krautigen Pflanzen und wächst aus einer Knolle, die einen Durchmesser von 25 cm erreichen kann. Im Frühjahr bildet die Wurzel ein Laubblatt, dass die Form eines Regenschirms hat, es ist ebenso breit wie hoch. Die Höhe des Blattes kann bis zu 2,5 Meter betragen. Nach dem Wachstum behält das Blatt den ganzen Sommer über seine Form. Im Herbst wandern die Nährstoffe wieder in die Knolle, der Rest des Blattes vertrocknet und wird von der Knolle abgestoßen.

Die Teufelszunge wird in der Lebensmittelindustrie genutzt

Ebenfalls im Frühjahr bildet die Teufelszunge einen Blütenstand, er ähnelt einem Kolben, hat eine dunkelviolette Färbung und eine Länge von 55 Zentimetern. Umhüllt wird er von einem Hochblatt. Dieser Blütenstand verströmt einen penetranten, übelriechenden Aasgeruch. Dieser Geruch lockt die Insekten zur Blüte, diese wird von ihnen bestäubt.

Die Konjakwurzel der Teufelszunge wird in der Lebensmittelindustrie als Lebensmittelzusatzstoff genutzt. Die Japaner verwenden sie für die Zubereitung diverser Speisen. Auch in Gelee und den bei Kindern beliebten Frucht – Snacks wird sie verarbeitet. Gesundheitliche Bedenken die vor etwa 20 Jahren aufkamen, erwiesen sich als grundlos, es birgt keinerlei gesundheitliche Risiken.

Mate Tee Strauch

Der Mate Strauch wird auch als Mate Baum bezeichnet, obwohl er eher eine Strauch Form hat. Er gehört der Gattung der Stechpalmen an, hat aber keinerlei Ähnlichkeit mit Palmen. Aus den getrockneten, klein gehackten Blättern wird der Mate Tee gewonnen, der in Südamerika sehr beliebt ist. Der Mate Strauch wächst wild in den Wäldern Paraguays, Brasiliens, Argentiniens und Uruguays. In manchen Ländern wird er auf Plantagen angebaut, aber der grösste Teil wird immer noch von den wildwachsenden Bäumen geerntet.

Mate Tee hat eine anregende Wirkung

Der Mate Baum hat eine sich nach oben verjüngende Krone, immergrüne Blätter und einen hellgrauen Stamm, der einen Durchmesser von 30 Zentimetern hat. Seine Wuchs Höhe beträgt 14 Meter, die Blätter sind oval, haben einen gekerbten Rand, eine Länge von 20 Zentimetern und sind 8 Zentimeter breit. Am Besten gedeiht er bei Temperaturen um die 23 Grad und mag eine mittlere bis hohe Luftfeuchtigkeit. Der Samen benötigt etwa drei Monate ehe er keimt. In den ersten zwei Jahren braucht die Pflanze viel Schatten, da sie lichtempfindlich ist. Nach zwei Jahren werden die Jungpflanzen beschnitten, die neuen Sprossen sind kräftiger.

Der Mate Tee soll anregend für die Nerven sein, harntreibend und den Stoffwechsel fördern. Da er Koffein enthält wirkt er aktivierend und Kreislauf stärkend. Der Mate Tee wird auch in Deutschland als Teebeutel in Supermärkten und Ökoläden angeboten.