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Der Regenwald und seine Pflanzen

Die meisten Arten der tropischen Pflanzen, wachsen im Regenwald der durch unkontrollierte Abholzung leider immer mehr reduziert wird. Dadurch sind die Pflanzen bedroht, verlieren ihren natürlichen Lebensraum. Immer mehr tropische Pflanzen verschwinden einfach von der “ Bildfläche.“ Die finanziellen Interessen der Holz verarbeitenden Industrie sind wichtiger, als der Erhalt der Pflanzenvielfalt im tropischen Regenwald. In der heutigen Zeit sollten auch in der Baubranche mehr ökologische Materialien verwendet werden, solche findet man zum Beispiel bei Naturbau.

Mit etwa 30 000 Arten stellen die Orchideen den grössten Anteil der Pflanzen im tropischen Regenwald. 90 Prozent von ihnen wachsen in den tropischen Regionen der Erde. 50 Prozent der Orchideen wachsen auf Bäumen, denen sie mit ihren weit verzweigten Luftwurzeln die Nährstoffe entziehen. Auf Borneo gibt es die grösste Artenvielfalt, etwa 1300 sind uns bekannt. Biologen gehen davon aus, dass viele Arten des Regenwalds bis heute unentdeckt blieben. Im tropischen Regenwald gibt es auf Grund des Klimas so gut wie keine Ruhephase für die Pflanzen, entsprechend ist ihr Wachstum. Bäume bestimmen das Bild des Regenwalds. Die Wurzeln ( Brettwurzeln ) sind flach nehmen eine große Fläche ein, um die Nährstoffe besser aufnehmen zu können, geben dem Baum auch bei stärken Stürmen entsprechenden Halt. Die Blätter sind durch eine Wachsschicht geschützt, so wird eine schnelle Verdunstung des Regenwassers verhindert. Der tropische Regenwald und seine Pflanzen haben ein gut funktionierendes Ökosystem.

Am Boden wachsen nur wenige Pflanzen, das dringend für das Wachstum benötigte Licht fehlt. Nur die genügsamen Farne sind mit diesen Verhältnissen zufrieden, gedeihen prächtig. Alle anderen Pflanzen, sind bestrebt dem Licht entgegen zu wachsen. Die überall vorhandenen Kletterpflanzen nutzen dazu die Bäume. Die Liane ist die bekannteste Art, erreicht eine Länge von bis zu 300 Metern. Der tropische Regenwald und seine Pflanzen haben ein ausgeklügeltes Eigenleben entwickelt. Ein gewaltiger Anteil der Nutzpflanzen stammt aus dem Regenwald, die Feige, Vanille, Zimt, und die Banane haben dort ihren Ursprung. Die Aufsitzerpflanzen sind ein weiteres Phänomen. Sie machen es sich einfach, wachsen auf Bäumen. Die Orchideen und die Bromelien gehören zu dieser Familie. Vögel und andere Tierarten sorgen für die Verteilung des Samens.

Das vitalisierende Zitronengras

Das vitalisierende Zitronengras, wird auch als Lemongrass oder Citronelle bezeichnet. Ursprünglich kommt es aus Indien, wird aber heute in ganz Asien angepflanzt. Besonders in Thailand erfreut es sich großer Beliebtheit, die Einheimischen pflanzen es in der Nähe ihrer Häuser an. Bei Bedarf können sie es frisch schneiden und verarbeiten.

Das vitalisierende Zitronengras, wächst als Staude, gehört der Familie der Gräser an und ähnelt Schilf – Gewächsen. Es erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter, hat schmale, lange, spitz zulaufende Blätter. Die Pflanze ist sehr genügsam, wächst auf fast jedem Boden. Bisher sind uns etwa 50 verschiedene Arten des Zitronengrases bekannt, die meisten sind in Südostasien beheimatet. Das Westindische Lemongrass kommt ursprünglich aus Malaysia. In Thailand überwiegt der Wuchs des Ostindischen Zitronengrases. Die asiatische Küche wäre ohne dieses Gewürz nicht denkbar. Es kann auch ein aromatischer Tee daraus zubereitet werden, der zudem eine heilende Wirkung hat. Ferner werden seine Öle zur Parfümherstellung verwendet.

Den Namen bekam das vitalisierende Zitronengras, wegen seinem intensiven Citrus Duft, es ist in keinster Weise mit einer der Citrus – Pflanzen verwandt. Das Zitronengras hat einen hohen Anteil an Citral – Öl, das die Parfüm – Industrie zur Herstellung von Duftstoffen nutzt. Verwertet werden nur die unteren Stengel der Pflanze. In Europa wird es meist in getrockneter Form verkauft, verliert dadurch viel von seinem kräftigen Aroma.

Die Fledermausblume – Teufelsblume

Die Fledermausblume stammt aus den asiatischen Regionen, bevorzugt ein tropisches Klima. Sie wird auch als Teufelsblume bezeichnet. Als Zimmerpflanze ist sie auf Grund ihrer tropischen Herkunft eigentlich nicht geeignet, braucht daher eine besondere Pflege. Sie benötigt hohe Luftfeuchtigkeit und ausreichend Wärme, sonst stirbt die Pflanze ab.

Alternativ bietet sich ein Wintergarten an, der die oben genannten Bedingungen erfüllt. In einem Gewächshaus gedeiht die Fledermausblume prächtig, sogar eine eigene Anzucht ist möglich. Wintergarten gibt es aus den verschiedensten Materialien. Bevorzugt wird von vielen, das natürliche Baumaterial Holz. Es strahlt Warme aus, ist zugleich dekorativ. Garten und Wintergarten sollten eine Harmonie bilden, ein Blickfang sein. Im Herbst vertrocknen die Blätter, werden braun. Im Frühjahr entwickeln sich allerdings neue Triebe und die Pflanze grünt wie im Vorjahr. Ansonsten ist die Pflege der Fledermausblume recht unkompliziert.

Sie benötigt viel Wasser, nicht nur die Erde sollte gegossen werden, zusätzlich sollten Blätter und Blüten intensiv mit einem Zerstäuber besprüht werden. Staunässe darf nicht entstehen, die Wurzeln würden faulen. Wichtig ist die richtige Auswahl des Substrats, es kann durchaus ein Orchideen Substrat verwendet werden, welches durchlässig ist. Gedüngt werden sollte mindestens alle zwei Wochen.

Mittlerweile wurden Arten der Fledermausblume gezüchtet, die mit den klimatischen Bedingungen in unseren Breiten zurecht kommen. Dadurch wurde die Anzucht der Fledermausblume durch Samen möglich.

Da die Fledermausblume aus den Tropen stammt, benötigt sie zudem viel Licht, aber keine Sonneneinstrahlung. Der Standort sollte so gewählt werden, dass die Teufelsblume ganzjährig dort verbleiben kann, auch in den Wintermonaten. Die ideale Temperatur beträgt circa 24 Grad. Im Winter nur mäßig gießen. Wuchert die Pflanze zu stärk, können die Triebe beschnitten werden und eventuell zur neuen Anzucht verwendet werden.

Die Tropische Würgefeige

Die Würgefeige wächst in fast allen tropischen Regenwäldern. Der Gummibaum und die Würgefeige, gehören der gleichen Familie an. Beide erfreuen sich  großer Beliebtheit als Zimmerpflanze. Im Regenwald wachsen sie auf Bäumen und am Boden, immer dem reichlich benötigten Licht entgegen.

Diverse Tierarten, sorgen für die Vermehrung der Würgefeige. Die Frucht ist beliebte Nahrung für Affen und Vögel. Durch ihre Ausscheidungen, werden die Samen verteilt und keimen in den Bäumen, oder am Boden. Es entstehen Luftwurzel, die schnell dem Boden zustreben. Dort gibt es wesentlich mehr Nährstoffe und die Würgefeige wächst in einem rasanten Tempo.

Die Bezeichnung Würgefeige, kommt daher, dass sie den Baum auf dem sie wächst einengt, ihn so hindert seinen Durchmesser durch Wachstum zu vergrößern. Da sie auch seine Baumkrone überwuchert, ihm somit das Licht nimmt, stirbt der Baum mit der Zeit ab. Die Würgefeige ist von nun an in der Lage, alleine zu überleben.

Die Würgefeige kann als Zimmerpflanze aus Samen gezogen werden. Den Samen in das Substrat geben und bei 25 Grad keimen lassen. Nach etwa sechs Wochen, brechen die Keimlinge durch die Erde. Den Standort hell und sonnig wählen. Im Freien sollte die Pflanze windgeschützt stehen. Gewässert werden muss nur einmal die Woche, Dünger wird einmal im Monat verabreicht. In der Winterzeit verliert die Würgefeige oftmals ihre Blätter. In dieser Jahreszeit, ist eine Temperatur zwischen 10 und 20 Grad optimal.

Der Litschibaum

Die Litschi Frucht ist süß und reich an Vitaminen, erfreut sich großer Beliebtheit. Litschibäume können eine Höhe von zehn Meter erreichen, wachsen aber recht langsam. Der Litschibaum gehört zu der Familie der Seifenbaumgewächse. Sein Ursprungsland ist China, seit 1000 v. Chr. wird er dort bereits gezüchtet. Angebaut wird der Litschibaum heute vielfach in den Tropen und Subtropen.

Der Litschibaum ist ein immergrüner Baum. Für die Pflanzung im Garten in Europa, ist er wegen des zu kühlen Klimas nicht geeignet. Die Ernte pro Baum kann im Jahr bis zu zu 200 Kilogramm ergeben. Das süße Fruchtfleisch ist durchsichtig weiß, die Schale hat eine rötliche Färbung.

In Europa, kann der Litschibaum durchaus als Zimmerpflanze gedeihen, im Sommer wird er in den Garten, oder auf die Terrasse gestellt. Beim Eintopfen, auf ein durchlässiges, leicht saures Substrat achten. Sparsam gießen, zuviel Feuchtigkeit verträgt er nicht. Er bevorzugt sonnige Standorte, junge Pflanzen, sollten nicht den ganzen Tag der Sonne ausgesetzt werden. Die Überwinterung kann bei Zimmertemperatur erfolgen. Der Litschibaum ist genügsam, sollte nicht zu oft gedüngt werden.

Die Anzucht kann mit dem Kern ( Samen ) erfolgen. Das Fruchtfleisch muss vollständig entfernt werden, danach den Samen abspülen, um die letzten Reste zu entfernen. Einen Tag in handwarmen Wasser keimen lassen. Öffnet sich die Samen – Hülle, wird er eingetopft. Spätestens nach vier Wochen müsste er keimen. Das Substrat mäßig feucht halten, schwach gedüngt werden, sollte erst nach zwei Monaten. Beim Umtopfen darauf achten, dass der Kern nicht entfernt, die Wurzeln nicht beschädigt werden.

Die gesunde Bittermelone

Bittermelone – Bittergurke

Die gesunde Bittermelone ist in tropischen Ländern verbreitet und gehört zur großen Familie der Kürbisgewächse. Seit vielen Jahrhunderten wird sie in Asien als Gemüse zubereitet und ist in den asiatischen Ländern ein beliebtes Naturheilmittel. Sie soll bei Diabetes, zu hohem Blutzuckerspiegel, Übergewischt und anderen Leiden helfen. Sie wirkt antibakteriell und stärkt das Immunsystem.

Die Sprossen der Pflanze werden bis zu fünf Meter lang, sind besonders an den Knoten dicht behaart. Die Blätter der Bittermelone werden bis zu sieben Zentimeter lang, die Blattspreite bis zu zehn Zentimeter. Sie haben eine ovale Form. Die Art ist einhäusig, die Blüten stehen einzeln. Die Frucht ist bis zu fünf Zentimeter lang und etwas über zwei Zentimeter breit, ebenfalls von ovaler Form. Im reifen Zustand hat die Frucht eine kräftige rot – orange Färbung. Der Samen ist in dem roten Fruchtfleisch eingebettet.

Am besten gedeiht die gesunde Bittermelone in feuchten, tropischen Ländern. Sie benötigt fruchtbare Böden und viel Feuchtigkeit. Wird die Bittermelone angebaut, wächst sie meistens an Spalieren. Nach der Aussaat dauert es fünf Wochen bis zur Blüte. Etwa drei bis fünf Wochen später können die Früchte bereits geerntet werden. Von Schädlingen wird sie auf Grund ihrer Inhaltsstoffe selten befallen. In Indien und China gibt es eine Anzahl von Arten, die noch wenig erforscht sind.

Die exotisch aussehende Papaya

Ursprünglich beheimatet ist die Papaya in Südamerika, wird aber inzwischen in fast allen tropischen Ländern angebaut. Sie gilt bei vielen als Delikatesse, hat allerdings so gut wie keine Nährwerte. Ihr Stamm wird bis zu vier Meter hoch, verfügt weder über Zweige noch Äste. An der Spitze befindet sich spärliches Blätterwerk. Die ledrigen Blätter sind an diversen Stellen eingeschnitten, ähnlich wie bei Feigenblättern. Ihr Wuchs und ihr Ast loser Stamm mit der spärlichen Baumkrone verleihen der Papaya ein exotisches Aussehen.

Papaya – Melonenbaum

Ihre Frucht wird bis zu fünf Kilogramm schwer und wächst direkt am Stamm. Es wird zwischen zwei Arten unterschieden, der mexikanischen, deren Frucht bis zu fünf Kilogramm Gewicht erreicht und der hawaiischen, deren Früchte wesentlich kleiner sind. Das Fruchtfleisch ist von rosa, orange – gelblicher Färbung, verfügt über keine Fruchtsäure. Manche empfinden die Frucht deshalb als wenig schmackhaft.

Die Papaya kann auch in unseren Breiten als Zimmerpflanze genutzt werden. Die Erde sollte durchlässig und etwas sauer sein. Zuviel Wasser verträgt sie nicht, deshalb muss bei Bedarf eine Drainage gelegt werden. Es gibt inzwischen verschiedene Zuchtformen, die sich eigentlich nur durch die Größe der Frucht unterscheiden, aber bestens als Zimmerpflanze geeignet sind.

Da die etwas exotisch aussehende Papaya tropische Verhältnisse gewohnt ist, benötigt sie viel Licht und kann auch der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden. Die Temperatur sollte nie unter 10 Grad liegen, das verträgt sie nicht. Im Winter verliert sie fast alle Blätter, bildet aber in der Wachstumsphase neue. Junge Pflanzen sollten im Winter einen Standort nicht unter 20 Grad haben. Das Substrat sollte nur feucht und nicht nass gehalten werden, sie benötigt nicht viel Wasser und es sollte nicht kalkhaltig sein. Als Faustregel gilt, je älter die Pflanze, desto weniger Wasser benötigt sie.

Besondere Optik – Die Papyrus Pflanze

Die Papyrus Pflanze findet auch in Europa immer mehr Liebhaber. Einer der Gründe ist ihre besondere Optik, die Blätter haben eine sehr ansprechende, gefällige Form. Auch bei der Gestaltung einer Webseite sollte auf die Optik geachtet werden. Das Webdesign ist mit entscheidend für den Erfolg einer Seite. Da bietet www.core-design-studio.de optimale Lösungen an.  Das macht den Reiz der Pflanze aus und so findet sie sich immer öfter auf Terrassen oder in Garten.

Ursprünglich ist die Papyrus Pflanze in Zentralafrika beheimatet, hat sich aber erstaunlich schnell unseren klimatischen Bedingungen angepasst. Es gibt verschiedene Arten, von denen manche einjährig und andere mehrjährig sind. Die Pflanze benötigt eine intensive Pflege. Es sollte mindestens zweimal im Monat ausreichend gedüngt werden, da sie unbedingt zusätzliche Nährstoffe benötigt. In den Wintermonaten sollte ihr eine Ruhephase gegönnt und die Dünnung eingestellt werden. Ein besonderes Substrat benötigt die Pflanze nicht. Sie wurzelt an allen Stellen, an denen die Wurzeln greifen können.

Als Schädlinge können ihr eigentlich nur Spinnmilben gefährlich werden. Diese sind mit den entsprechenden Mitteln aber leicht in den Griff zu kriegen. Die Papyrus Pflanze verträgt keine Temperaturen unter 15 Grad. Deshalb sollte bei der Wahl des Standortes darauf geachtet werden, dass sie hell und warm steht. Direkte Sonneneinstrahlung schadet ihr nicht. Gegossen werden muss täglich, auch sollte für Staunässe gesorgt werden und die Blätter mit einem Wasserzerstäuber eingesprüht, da diese einen Großteil der Flüssigkeit aufnehmen. Die Papyrus Pflanze ist nicht winterhart.

Der biegsame Bambus

Der biegsame Bambus wächst in allen subtropischen Regionen, vor allem in Asien. Dies unglaublich schnell und er ist gegen fast alles widerstandsfähig. Der Bambus ist sehr anpassungsfähig, gedeiht auch auf kargen Nährböden. In Indonesien wurde er schon 6000 vor Christi für alle erdenklichen Bauten genutzt. Seine Verbreitung setzte sich schnell fort. Der Bambus gelangte in den Orient, dort wurden Hotels, Brücken, sogar Pyramiden aus  Bambus gebaut.

Alexander der Große versuchte vergeblich die Keimzelle des Bambus zu finden, da er unabhängig von den Händlern sein wollte. Durch seine Anpassungsfähigkeit, wächst der Bambus heute in der ganzen Welt. In ganz Asien findet der biegsame Bambus noch vielfach Verwendung. Aus ihm werden Möbel, Zäune, Kunstgegenstände und andere Gebrauchsgegenstände gefertigt.

Es gibt viele Bambus Arten

In Europa sind Bambus – Produkte inzwischen äußerst beliebt. Die Pflanze selber kann im Garten, oder in der kleineren Variante auch in der Wohnung gepflanzt werden. Die Anzucht ist recht einfach. Da es viele Bambus Arten gibt, sollte darauf geachtet werden, dass die in Europa gepflanzte Art winterhart ist. Der Riesen Bambus Moso ist bestens für den Garten geeignet.

Der Samen sollte frisch sein, da er sonst nicht mehr, oder nur sehr schlecht keimt. Die Samen zwei Tage in Wasser quellen lassen, danach in ein nährstoffarmes Substrat pflanzen. Die ideale Temperatur liegt bei 25 bis 30 Grad, die Erde stetig feucht, aber nicht nass halten. Nach etwa drei Wochen, drängen die Keimlinge durch die Erde. Wenn diese richtig gewurzelt haben, sollte umgetopft werden.

Im Garten kann der Bambus mit Pferdemist gedüngt werden, sofern vorhanden, ansonsten einen Dünger mit hohem Stickstoffanteil verwenden. Auch in unseren Breiten, erfreut sich der biegsame Bambus immer grösserer Beliebtheit als Hecke, oder Windschutz. Die Hecke ist dekorativ und durch die Biegsamkeit des Bambus, auch bei starken Winden sehr effektiv.

Der Klassiker – Hibiskus

Hibiskus (Hibiscus)

Der Hibiskus ist eine der bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten tropischen Pflanzen. Also ein richtiger Klassiker. Der Hibiskus ist ein Malvengewächs, er siedelt bevorzugt in den Tropen, aber auch im Mittelmeerraum ist er vertreten. In subtropischen Regionen erreicht er eine Höhe von annähernd zwei Metern und wird als Hecken Pflanze genutzt. Er verfügt über farbenprächtige, trichterförmige Blüten. Die Blüte ist essbar und wird vielfach als Salat angerichtet, der äußerst schmackhaft ist.

Die Blätter wachsen an langen Zweigen, sind leicht eingeschnitten und haben einen satten Grünton. Wird er als Zimmerpflanze genutzt, erreicht er nur eine Höhe von etwa einem Meter, da die Wurzeln sich nicht ausreichend verbreiten können. Die Trichterblüten mit einer Länge von 15 Zentimetern sind je nach Art Gelb, Rosa, oder Rot. Die Blütenkelche öffnen sich am Morgen und in der Abenddämmerung verschließen sie sich erneut.

Der Hibiskus ist eine problemlose Pflanze

Der Hibiskus braucht in der Wohnung viel Licht, aber auf keinen Fall direkte Sonneneinstrahlung. In der Nähe des Fensters ist der ideale Standort. Im Winter benötigt er intensive Lichtverhältnisse, da die Milben ihn sonst befallen. Wenn es sich nicht um eine gedrungene Form handelt, braucht er zudem entsprechend Platz. Er sollte dreimal die Woche gewässert werden und benötigt einmal wöchentlich Dünger. Besprühen mit dem Wasserzerstäuber ist dem Wachstum dienlich, verhindert Milben Befall. Überwintern sollte er bei 15 Grad. Im Frühjahr die Triebe um etwa 10 Zentimeter zurückschneiden, wenn er sich weiter verzweigen soll. Eigentlich kann bei einem Hibiskus nichts falsch gemacht werden, er ist eine problemlos zu pflegende Pflanze.