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Die Schraubenpalme – Meer Ananas

Die Schraubenpalme ist in Südostasien und Westafrika beheimatet. Woher die Schraubenpalme stammt, konnte bis heute nicht eindeutig geklärt werden. Die Pflanze wächst allerdings auch auf Hawaii und in Australien.

Es handelt sich um eine immergrüne Pflanze, mit einer Wachstumshöhe von bis zu 14 Meter. Die Schraubenpalme kommt sowohl als Strauch als auch als Baum in der Natur vor. Der Stamm misst etwa 30 Zentimeter im Durchmesser, ist dicht mit Ästen bewachsen. Der Name Schraubenpalme entstand, weil sie ihre Wurzeln geradezu in das Erdreich schraubt. Bekannt ist die Pflanze auch unter dem Namen Meer-Ananas, ihre Blätter sind stachelig.

Die Früchte der Schraubenpalme erreichen die Größe einer Ananas, sind von rötlich, gelber Färbung. In früherer Zeit wurden die Blätter zur Herstellung von Körben und Matten genutzt. Praktisch waren sie auch zum decken der Dächer einfacher Hütten.

Die Pflanze ist pflegeleicht, da sie wenig Wasser benötigt, keinerlei Ansprüche an das Substrat stellt. Sie braucht so gut wie nie gedüngt zu werden. Auch Schädlinge können der Schraubenpalme nichts anhaben. Allerdings verträgt sie keine großen Temperaturschwankungen. Diese sollte falls möglich konstant auf 15 Grad gehalten werden.

Die Anzucht erfolgt durch die Ableger der Schraubenpalme, die sich an der Mutterpflanze bilden. Sie kann aber ebenfalls mit Samen durchgeführt werden. Die Ableger wachsen sehr schnell. In Asien wird die Pflanze auch gerne als Hecke angepflanzt, bietet Schutz vor den heftigen Winden. Die Wachstumshöhe von 14 Meter erreichen sie in der freien Natur innerhalb weniger Jahre. Längere Trockenzeiten übersteht die Schraubenpalme ohne Probleme, sie kann ausreichend Wasser speichern. Sie bevorzugt allerdings heftige Regenfälle.

Pflege der Feuerpalme

Beheimatet ist die Feuerpalme in den Feuchtgebieten Australiens. In der freien Natur erreicht sie spielend eine Höhe von 20 Metern. Die ausladenden Palmwedel haben eine Länge von bis zu vier Metern. Die Feuerpalme gehört zu den schnell wachsenden Palmenarten.

Die Feuerpalme wird bei uns als Zimmerpflanze kultiviert und ist bei der richtigen Pflege langlebig. Die Feuerpalme ist robust, stellt keine allzu großen Anforderungen an die Pflege. Da die Pflanze schnell wächst, sollte im Gartencenter eine möglichst kleine Pflanze gekauft werden. Es bereitet Vergnügen, sie bei ihrem schnellen Wachstum zu beobachten. Der Standort sollte hell, aber nicht der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt sein, erst langsam an die neue Umgebung gewöhnen. Außerdem sollte der Standort nicht ständig gewechselt werden, das mag die Feuerpalme nicht.

Das Substrat muss durchlässig sein, damit sich keine Staunässe bildet. Es sollte immer feucht gehalten werden und die Palmwedel der Feuerpalme zusätzlich mit einem Wasserzerstäuber besprühen, da sie in ihrer natürlichen Umgebung einer hohen Luftfeuchtigkeit ausgesetzt ist. Die Temperaturen sind bei der Pflege der Feuerpalme nicht so wesentlich. Sie ist nicht so empfindlich wie andere Palmenarten und verträgt leichte Temperaturschwankungen ohne Schaden zu nehmen. Die Wintermonate übersteht sie gut bei Temperaturen um die 15 Grad. Im Sommer kann die Feuerpalme ins Freie verbracht werden, es fördert das Wachstum. Die Vermehrung kann sowohl durch Samen als auch durch Stecklinge vorgenommen werden.

Kalla – Die richtige Pflege

Beheimatet war die Kalla ursprünglich in den sumpfigen Regionen Afrikas, die während der Sommermonate austrocknen. Mittlerweile ist sie auch in einigen subtropischen Gebieten Asiens verbreitet. Bei uns wurde sie wegen ihrer schönen Blüten zu einer beliebten Zimmerpflanze. Die Kalla gehört zur Familie der Ahorngewächse.

Auf Grund ihrer Herkunft ist die Pflege nicht ganz einfach. In der Ruhephase während des Sommers vertrocknet die Kalla und verliert die Blätter. Es ist schwer, ihren Wachstums-Rhythmus in der Wohnung nachzuempfinden. Wichtig ist ein heller Standort, an dem die Kalla intensiver Sonnenstrahlung ausgesetzt ist. In ihrer Ruhephase sollte sie ins Freie verbracht werden. Einen sonnigen aber vor Regen geschützten Standort wählen.

Im Herbst beginnt die Wachstumsphase der Kalla. Die Temperatur in der Wohnung sollte zwischen 12 und 15 Grad betragen. Während der Blütezeit der Kalla können es ruhig bis zu 22 Grad sein. Bei höheren Temperaturen verliert die Pflanze schneller ihre herrlichen Blüten.

Nach der Ruhephase nur mäßig gießen, das Substrat jeweils trocknen lassen. Während der intensiven Wachstumsphase der Kalla häufiger gießen, bis die satt grünen Blätter sich vollständig entwickelt haben. Da die Sumpf-Regionen während der Blütezeit unter Wasser stehen, kann die Kalla in der Wohnung in einen Übertopf gestellt werden, der mit etwas Wasser angefüllt wird. Vertrocknen die Blätter wieder nicht mehr gießen. Die Anzucht erfolgt durch abschneiden der Seitensprossen. Diese werden in einen mit lockerem Substrat gefüllten Anzucht-Topf gepflanzt. Gedüngt werden sollte die Kalla alle zwei Wochen, während der Blütezeit jede Woche. Die beste Zeit zum Umtopfen ist der Beginn des Herbstes.

Säulenkaktus vermehren und pflegen

In seiner natürlichen Umgebung kann der Säulenkaktus die stattliche Höhe von bis zu zehn Metern erreichen. Es handelt sich um eine schnell wachsende Kakteen Art, die auch als Zimmerpflanze nach wenigen Jahren eine Höhe von einem Meter erreicht. Erst nach einigen Jahren und der richtigen Pflege bildet der Säulenkaktus Blüten. Leider öffnen sie sich Nachts und Morgens ist es mit der Pracht vorbei.

Da der natürliche Lebensraum des Säulenkaktus die Wüste ist, kann er der direkten Sonneneinstrahlung bedenkenlos ausgesetzt werden. Er wächst dem Licht entgegen, deshalb sollte er häufig etwas gedreht werden, um den Wuchs in eine Richtung zu vermeiden. Besonders gut gedeiht er wenn es möglich ist, ihn während der Sommermonate ins Freie zu verbringen. Überwintern kann der Säulenkaktus bei Temperaturen um die zehn Grad. Der Kaktus benötigt wenig Wasser, auf alle Fälle Staunässe vermeiden, diese schadet den Wurzeln.

Die Anzucht des Säulenkaktus erfolgt durch Samen, eine andere Möglichkeit besteht nicht. Dem handelsüblichen Kakteen-Substrat sollte Sand beigemischt werden, damit überschüssiges Wasser besser versickert. Dünger sollte nur in kleinen Mengen und während des Wachstums verabreicht werden. Sind die Anzucht-Töpfe zu klein für die jungen Pflanzen geworden, muss umgetopft werden. Dazu eignet sich das Frühjahr am Besten. Den Boden eines grösseren Topfes mit Substrat bedecken, an dem Wurzelballen des Säulenkaktus die Erde entfernen, ohne die empfindlichen Wurzeln zu schädigen. In den Topf stellen, diesen mit Substrat auffüllen, und leicht andrücken. Der Säulenkaktus wird gerne von Spinnmilben, Woll- und Schmierläusen befallen. Deshalb öfter nachsehen, ob die Tierchen schon am Werk sind.

Pflege der Bromelien

Die meisten Arten der Bromelien sind kurzlebig, sterben nach der Blütezeit ab. Die Pflanzen wachsen bevorzugt in den subtropischen und tropischen Regionen der Erde. Die bekannteste Bromelie dürfte die schmackhafte Ananas sein. Eine Besonderheit der Bromelien ist, dass sie die benötigte Feuchtigkeit sowie die Nährstoffe durch Wurzeln und Blätter aufnehmen. Die in unseren Breiten als Zimmerpflanze genutzten Bromelien sind in der Regel Aufsitzer-Pflanzen. Das heißt: Sie wachsen auf den Zweigen und Ästen von Bäumen, überwiegend im tropischen Regenwald. Einige, wenige Arten bevorzugen die Erde als ihren natürlichen Lebensraum.

Es gibt diverse Mischformen, die mit beiden Lebensbedingungen gut klar kommen, sowohl in der Erde, als auch als Aufsitzer-Pflanze gedeihen. Die Wasseraufnahme durch die Blätter kann erfolgen, da die Blätter eine Art “ Trichter “ bilden, in dem sich dass Wasser sammeln kann. Die Bromelien speichern die Flüssigkeit, für Zeiten in denen keine Niederschläge fallen. Eine weitere Funktion der “ Trichter “ ist die Aufnahme von Nährstoffen. Insekten, die dort hinein fallen, werden durch die Pflanze zersetzt und dienen der Bromelie als Nährstoff. Ein ausgeklügeltes System der Natur.

Als Zimmerpflanze sollten die Bromelien keiner direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt werden, sie haben allerdings einen hohen Bedarf an Licht. Ein wichtiger Bestandteil der Pflege ist die richtige Wahl des Standortes. Er sollte hell und warm sein, das fördert das Blüten-Wachstum und die Blätter strahlen und glänzen in einem satten grün Ton. Ausnahmen bilden die im Erdreich wurzelnden Bromelien, sie können bedenkenlos der prallen Sonne ausgesetzt werden. Die Pflanzen sollten im Zimmer täglich gegossen werden, Staunässe vermeiden. Temperaturen unter 15 Grad mögen die Bromelien nicht sonderlich gerne. Es kann zu ernsthaften Schäden an der Pflanze führen. Das Substrat sollte locker und Kalk frei sein. Bei der richtigen Pflege können Bromelien ihnen lange Freude bereiten.

Blütenpracht – Schwarzäugige Susanne

Die Schwarzäugige Susanne besticht besonders durch ihre Blütenpracht, ist deshalb sehr beliebt als Dekoration. Es handelt sich um eine einjährige Schlingpflanze, die meist in kultivierter Form vorkommt. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Südost-Afrika, gehört zur Familie der Akanthus Gewächse. Die Pflege gestaltet sich als recht einfach, es ist eine unkomplizierte Pflanze.

Die Blüten sind langstielig und treiben aus den Blattachseln hervor. Die Blütenpracht kann zwischen Mai und Oktober bewundert werden. Sie sind von orange-gelber Färbung, verblühen leider recht schnell wieder. Die Form der Blätter ist dreieckig. Die Schwarzäugige Susanne kann bis zu 120 Zentimeter groß werden, wächst für eine Schlingpflanze allerdings eher langsam.

Der Standort sollte windgeschützt sein, dennoch bevorzugt sie leichte Luftbewegungen. Er sollte warm und hell gewählt werden, um das Wachstum der Pflanze zu fördern. Das Substrat mit Sand vermischen, da dies ihren natürlichen Lebensbedingungen in Südost-Afrika sehr nahe kommt. Die Pflanze benötigt ausreichend Nährstoffe, es muss häufig Dünger verabreicht werden. Die vertrockneten Samenkapseln der Blüten müssen entfernt werden, damit sich schnell wieder neue Blüten bilden können. Gegossen werden sollte die Schwarzäugige Susanne häufig, es darf keine Staunässe entstehen, das nimmt sie übel. Wird sie als Topf-Pflanze genutzt, ist es besonders wichtig, das Substrat ständig feucht zu halten.

Die Schwarzäugige Susanne ist nicht winterhart, Temperaturen unter zehn Grad können bereits schädlich sein. Deshalb sollte sie frühzeitig in einen hellen Kellerraum verbracht werden. Wenig gießen und das Düngen vollständig einstellen. Im Frühjahr muss sie zurück geschnitten werden, das fördert die Entwicklung neuer Blüten. Ab Mai kann die Schwarzäugige Susanne wieder ins Freie gestellt werden, aber langsam an die höheren Temperaturen und die Sonne gewöhnen. Erst einen schattigen Standort wählen, sonst verbrennen wie bei anderen Pflanzen auch die Blätter.

Elefantenfuss

Der Elefantenfuss ist in Mexiko beheimatet und erreicht in seiner natürlichen Umgebung spielend eine Höhe von acht bis zehn Meter. Durch seinen knorrigen, dicken Stamm erhielt er den Namen Elefantenfuss. Durch die Verdickung ist der Baum in der Lage viel Wasser zu speichern. Er ist eine Sukkulente und gehört zur Familie der Spargel-Gewächse. Die Blätter sind zwischen 90 und 180 Zentimeter lang.

Beliebt ist der Elefantenfuss als Zimmerpflanze wegen des dekorativen Stammes und seiner urigen Baumkrone. Zudem ist er pflegeleicht. Verwandt ist er mit der bekannteren Yucca Palme. Die Pflanze wächst extrem langsam und bei der richtigen Pflege kann er ein “ biblisches “ Alter erreichen. Der Elefantenfuss mag die Sonneneinstrahlung, braucht einen hellen Standort. In den Sommermonaten wenn möglich im Freien platzieren. Langsam an die Sonne gewöhnen, sonst verbrennen die Blätter.

Das Substrat sollte durchlässig sein, kann aus einer Mischung von Lehm, Sand, Erde und Laub bestehen. Aufgrund seines langsamen Wachstums braucht er nur circa alle fünf Jahre umgetopft zu werden. Der Elefantenfuss ist genügsam, Dünger nur einmal im Monat mäßig verabreichen. Dies ist auch nur während der Wachstumsperiode nötig. In dieser Zeit die Erde feucht halten. Staunässe vermeiden, sonst nehmen die Blätter an den Spitzen eine braune Färbung an. Die idealen Temperaturen liegen während des gesamten Jahres zwischen 8 und 22 Grad. Im Winter für etwa einen Monat einen kühleren Standort wählen ( etwa 8 bis 12 Grad ) und so gut wie nicht mehr gießen. Die Anzucht erfolgt durch Stecklinge. Einen kleinen Nebentrieb abschneiden und in Anzucht-Erde stecken. Die Erde feucht halten und den Topf an einen warmen Standort verbringen. Um ein besseres Klima zu schaffen kann der Steckling während er wurzelt mit einer Plastikfolie bedeckt werden. Empfehlenswerter ist es, den Elefantenfuss mit Samen zu ziehen, die Ergebnisse sind bedeutend besser.

Wüstenrose

Beheimatet ist die Wüstenrose ursprünglich in Zentralafrika und Arabien, wächst aber seit längerer Zeit auch in ganz Asien. Die Pflanze ist eine Sukkulente ( Wasser speichernde Pflanze ) und gehört zur Familie der Seidenpflanzengewächse. In seltenen Fällen, kann sie einige Meter hoch werden. Sie mag es heiß und liebt die direkte Sonneneinstrahlung. Dank der verdickten Wurzeln und der Stammbasis, ist die Wüstenrose in der Lage, große Mengen an Wasser zu speichern. Die Blüten sind mit etwa fünf Zentimeter Durchmesser verhältnismäßig groß und von roter oder rosa Färbung.

Die Wüstenrose kommt als Sukkulente längere Zeit ohne Wasser aus. Dennoch sollte sie bei extremen Temperaturen ausreichend gegossen werden. Staunässe vermeiden, sonst geht die Pflanze ein. Falls sie als Zimmerpflanze genutzt wird, sollte die Erde ab dem Herbst trocken gehalten werden, sonst entsteht Fäulnis. In diesem Fall ist weniger gießen besser als zuviel. Ein durchlässiges Substrat verwenden, eventuell zusätzlich mit kleinen Holzstücken vermischen. Umgetopft wird im Frühjahr, dann sollte auch wieder mäßig gegossen werden.

Wenn eben möglich, sollte die Wüstenrose während der Sommermonate im Freien platziert werden, da sie die direkte Sonneneinstrahlung liebt. Je mehr Licht, desto besser für das Wachstum und die Entwicklung der Blüten. Trotzdem sollte sie langsam an die Sonne gewöhnt werden, um Verbrennungen an den Blättern zu vermeiden. Hohe Temperaturen schaden ihr nicht, diese sollten im Winter die zehn Grad Grenze nicht unterschreiten. Dünger maximal alle drei Wochen verabreichen. Während der Ruheperiode verliert die Wüstenrose sämtliche Blätter. Die Anzucht erfolgt recht einfach durch Stecklinge. Die neuen Pflanzen erreichen allerdings nicht die Qualität der Mutterpflanze.

Kangaroo Paw – Kängurupfote

Der Kangaroo Paw ist in Australien beheimatet, bevorzugt durchlässige Erde, mag es aber trotzdem feucht und liebt die Sonneneinstrahlung. Der Name Kängurupfote entstand durch die Form der exotischen Blüte, die einer Kängurupfote sehr ähnlich sieht. Die Pflanze hat keine Wurzeln sondern in den Boden reichende Rhizome, durch die sie die benötigte Flüssigkeit und Nährstoffe aufnimmt.

In mediterranen Gegenden kann der Kangaroo Paw im Freien angepflanzt werden. Einige Arten wurden wegen ihres exotischen Aussehens als Zimmerpflanze gepflegt. Die Blüten haben eine rötlich-orange Färbung und sind behaart. Bei der Kangaroo Paw Pflege ist zu beachten, dass sie einen sonnigen Standort haben. Direkte Sonneneinstrahlung macht der Pflanze nichts aus. Da sie nicht winterhart ist, eignet sie sich in unseren Breiten nicht als Gartenpflanze.

Die Pflanze sollte in durchlässiges, leicht säuerliches Substrat gepflanzt werden. Staunässe verträgt sie nicht, geht ein. Während des Wachstums in den Sommermonaten sollte man alle zwei Wochen Dünger pflegen und die Erde stets feucht halten. Trocknet das Substrat aus, fallen die prächtigen Blüten ab. Während der Blütezeit ist eine Raumtemperatur zwischen 10 und 15 Grad ideal. Braune Blätter müssen entfernt werden um ein Faulen der Pflanze zu verhindern.

Die Anzucht des Kangaroo Paw erfolgt über die Rhizom-Stecklinge. Der Mutterpflanze werden Triebe entnommen und spätestens nach vier Wochen wurzeln diese. Die Anzucht kann ebenfalls mit dem Samen vorgenommen werden. Keimzeit circa vier Wochen. Den Samen nicht mit Substrat bedecken, da es sich um Lichtkeimer handelt. Die Anzucht mit den Stecklingen ist empfehlenswerter. Die ideale Temperatur zum Überwintern des Kangaroo Paw liegt bei zehn Grad.

Kumquat – Zwergorange

Die Heimat des Kumquat ist Asien, heute wird er auch in Afrika, Amerika und den mediterranen Regionen Südeuropas angepflanzt. Der Kumquat gehört zur Familie der Rautengewächse, ist aber mit den Zitruspflanzen verwandt. Seine Frucht wird circa fünf Zentimeter lang, ist von orange – gelber Färbung. In der Form ähnelt sie unseren Pflaumen. Die Früchte haben einen säuerlichen, bitteren Geschmack, Schale und Kerne können mit gegessen werden. Die Schale verströmt einen intensiven, angenehmen Duft.

Der Kumquat ist eigentlich ein Strauch kann aber durchaus die Größe eines Baums erreichen. In unseren Breiten wird er zumeist als Kübelpflanze genutzt. Die Pflanze ist widerstandsfähig, nicht winterhart, aber einen kurzen und leichten Frost übersteht die Pflanze ohne Schaden. Die Blätter sind fünf Zentimeter lang, die Blüten erreichen eine Größe von bis zu drei Zentimeter. Diese haben ebenfalls einen intensiven, angenehmen Duft.

Gepflanzt werden sollte die Zwergorange in einem säuerlichen, durchlässigen Substrat. Nur mäßig gießen, Staunässe verträgt die Pflanze nicht. Die empfindlichen Haarwurzeln könnten Schaden nehmen. Während der Sommermonate bevorzugt der Kumquat einen sonnigen Standort. Um das Wachstum zu fördern sollte stets eine Temperatur von 20 Grad herrschen. Unbedingt vor zuviel Zugluft schützen, die vertragen alle Zitruspflanzen weniger gut. Im Winter einen Standort wählen, an dem er vor Frost sicher ist. Zum Beispiel einen Kellerraum, in dem ausreichend Tageslicht vorhanden ist. Die Wurzeln dürfen auf keinen Fall einfrieren, sonst geht der Kumquat ein. Als Kübelpflanze genutzt, entwickelt die Pflanze nur selten ihre Früchte.