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Blumenfolie – Dekorativ und Praktisch

Blumenfolie ist nicht nur äußerst dekorativ sondern auch praktisch. Als Verpackungsmaterial erfreut sie sich immer grösserer Beliebtheit. Zudem bietet die Blumenfolie einen guten Schutz, falls die Zimmerpflanzen oder Blumensträusse transportiert werden sollen. Regen und Wind können die empfindlichen Pflanzen nicht beschädigen.

Die Blumenfolie wird aus Polypropylen hergestellt, ist extrem reißfest und verfügt über antistatische Eigenschaften. Es gibt sie in den verschiedensten Längen und Breiten, sowie auf den praktischen Maxirollen. Zum einfacheren Gebrauch der Maxirollen gibt es Folienabroller. Diese sind aus leichtem, eloxiertem Aluminium gefertigt. Die Folienabroller werden ebenfalls in diversen Breiten angeboten. Sie haben sich beim Abrollen der Blumenfolie und dünnem Papier bewährt. Mit dem gezahnten Messer wird die Folie oder das Papier auf die gewünschte Länge zurecht geschnitten. Je nach eigenem Bedarf werden die Folienabroller als Tischgerät, Wandgerät, oder als Untertischgerät angeboten. Dank einer ausgeklügelten Befestigungstechnik können die Folienabrollgeräte sicher befestigt werden.

Die dekorative und praktische Blumenfolie wird in Gärtnereien und Blumengeschäften meist in der transparenten Form benutzt. Es gibt sie allerdings auch in diversen Farbtönen und sie kann bedruckt werden. Inzwischen erfreut sich die Blumenfolie auch großer Beliebtheit bei der Verpackung von Geschenken. Hübsch drapiert, mit einer Schleife und einer Grußkarte versehen, wertet sie das Geschenk optisch auf. Auch Pralinen-Geschäfte der gehobenen Klasse verwenden die Blumenfolie. Die Pralinen werden in geflochtene Körbchen gefüllt und mit der Folie dekorativ verpackt. Den Verwendungsmöglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt. Wer über ein wenig Phantasie verfügt kann die Folie ebenfalls für Bastelarbeiten nutzen und die selbst gefertigten Stücke an Freunde und Bekannte verschenken. Ein weiterer nicht zu unterschätzender Aspekt ist in der heutigen Zeit die gute Umweltverträglichkeit der Polypropylen-Folie. Sie ist vollständig recyclebar und belastet die Umwelt in keinster Weise.

Eine Alternative zu der Blumenfolie stellt bedrucktes Geschenkpapier dar. Dieses gibt es in den verschiedensten Designs und Farben, in bester Qualität. Ringelbänder ( Geschenkbänder ) sind sowohl für das Geschenkpapier als auch für die Blumenfolie verwendbar.

Rizinuspflanze als Zierpflanze?

Die Rizinuspflanze gehört zur Familie der Wolfsmilchgewächse und war ursprünglich im Nahen Osten und Afrika Zuhause. Mittlerweile wird sie in allen tropischen Regionen angetroffen. Aus dem Samen wird das allseits bekannte Rizinusöl produziert. Es wird in der Medizin verwendet und im Modellbau wird es in Verbindung mit Methanol zur Schmierung der kleinen Motoren eingesetzt.

Die schnellwüchsige Rizinuspflanze mit ihrem fremdartigen Aussehen, hat sich in unseren Breiten schnell zu einer beliebten Zierpflanze gemausert. Da sie nicht winterhart ist, wird sie bei uns meist nur als einjährige Pflanze kultiviert. Wenn sie frostfrei überwintern kann, erreicht sie allerdings auch bei uns eine Höhe von bis zu zehn Meter.

Die Rizinuspflanze sollte in lockeres, durchlässiges Substrat gepflanzt werden und benötigt viel Sonnenlicht. Die Blütezeit dauert von August bis Oktober. Ihre Früchte werden als Castorbohnen bezeichnet und bestechen durch ihr exotisches Aussehen. Im Inneren der Frucht befindet sich der Samen, aus dem neue Pflanzen angezogen werden können. Doch Vorsicht! Die Samen sind giftig und schon eine kleine Menge reicht aus, um den Tod zu verursachen.

Die Anzucht ist das ganze Jahr über möglich. Die Samen sollten 24 Stunden in handwarmes Wasser gelegt werden, um das Keimen zu beschleunigen. Danach etwa einen Zentimeter tief in das Substrat legen und nochmals mit demselben bedecken. Bei 20 Grad Raumtemperatur werden nach spätestens drei Wochen die ersten Samen keimen. Die Erde feucht, aber nicht nass halten. Staunässe verträgt die Rizinuspflanze nicht. Das Überwintern der Pflanze stellt durch ihr schnelles Wachstum ein Problem dar und ist nur in entsprechend hohen Räumen möglich. In den Wintermonaten stellt sie das Wachstum nämlich nicht ein. Da macht es mehr Sinn, sich im Frühjahr ein neues Pflänzchen zu ziehen.

Königspalme – Pflege Anzucht

Die Königspalme ist überwiegend in subtropischen und tropischen Regionen beheimatet, gilt als beliebte Zierpflanze. Sie gehört zur Familie der Palmen-Gewächse. Ihre natürlichen Verbreitungsgebiete sind Florida, die Kaimaninseln, Yucatan und Cuba. In der Karibik werden die Blätter genutzt um Dächer zu decken, die Früchte werden an die Schweine verfüttert, der Stamm dient als Bauholz. Erstmals Erwähnung findet die Königspalme durch den deutschen Biologen Karl Sigismund Kunth im Jahr 1816.

Die Königspalme kann die imposante Höhe von 30 Metern erreichen, der Stamm einen Durchmesser von fast 60 Zentimetern. Die Blattkrone hat 15 Blätter, die untersten hängen herunter. Der Kronenschaft ist dunkelgrün und zwei Meter lang. Die Fiederblätter sind bis zu 120 Zentimeter lang und bis zu 2,5 Zentimeter breit. Die Kelchblätter sind dreieckig, die weiblichen und männlichen Blüten weiß. Die entwickelte Frucht ist kugelig, von schwarzer Farbe.

Die Königspalme benötigt einen hellen Standort liebt die direkte Sonneneinstrahlung. Die Erde sollte ständig feucht gehalten werden. An heißen Tagen nimmt die Palme viel Wasser auf, zudem verdunstet ein Teil an der Erdoberfläche. Bei diesen klimatischen Bedingungen sollte spätestens nach drei Tagen gegossen werden. Bei uns kultivierte Königspalmen sind winterhart bis – 8 Grad. Bei längeren Frostperioden die Pflanze selber und die Erde abdecken. Die Wurzeln dürfen keinesfalls einfrieren, die Palme ginge ein.

Wenn die Königspalme die Wintermonate in der Wohnung verbrachte, langsam an die Sonne gewöhnen, sonst verbrennen die Blätter. Bei einem zu trockenen Substrat wird die Pflanze gerne von Schildläusen, Wollläusen und Spinnmilben befallen. Dünger sollte etwa alle zwei Wochen verabreicht werden. Wegen der Pfahlwurzeln in hohe Töpfe pflanzen, damit die Wurzeln genügend Platz haben. Vertrocknete Blätter sollten etwa drei Zentimeter vom Stamm entfernt abgeschnitten werden. Die Anzucht der Königspalme erfolgt durch den Samen, am besten im Frühjahr. Bei einer Temperatur um die 20 Grad werden nach spätestens drei Monate die ersten Triebe sichtbar.

Indische Lotusblume

Die Indische Lotusblume gehört der Familie der Lotus-Gewächse an. Beheimatet ist sie in folgenden Ländern Asiens: China, Korea, Japan, und Nepal. Weitere Verbreitungsgebiete sind das Kaspische Meer, die Aralsee und Pakistan. Sie gedeihen in sumpfigen Gegenden und in Seen. In Asien dient die Indische Lotusblume als Nahrungsmittel. Aus den Wurzel werden Mehl oder Salate gemacht, die Blätter gelten als äußerst schmackhaftes Gemüse. Selbst die Samen werden verwertet. Geröstet oder kandiert werden sie als Snack gereicht. Die Asiaten bauen sie wie Gemüse in großen Teichen an.

Die Indische Lotusblume gehört zu den krautigen Pflanzen. Die Blattspreite hat einen Durchmesser von 60 Zentimetern, die Blattstiele sind zwei Meter lang. Die Blütenblätter weisen eine rosa Färbung auf. Bei einigen Arten sind sie auch gelb oder weiß. Die Lotusblume entwickelt eine große Anzahl von Fruchtblättern. Käfer übernehmen die Bestäubung der Blume. Die Nuss förmige Frucht hat etwa eine Größe von 20 Millimetern.

Die Indische Lotusblume ist wegen ihres aparten Aussehens in unseren Breiten sehr beliebt. Die Blätter der Pflanze sind Wasser abstoßend. Dies ist ein wirksamer Schutz gegen Pilz Befall. In Europa wird sie allerdings wegen der schlechten klimatischen Bedingungen eher selten in Gewässer gepflanzt. Es wird die Blaue Lotusblume bevorzugt, die gehört aber der Familie der Seerosen an. In Asien gilt die Indische Lotusblume als Symbol der Wiedergeburt und Reinheit. Buddha soll auf einer Lotusblume geboren worden sein.

Die Anzucht erfolgt durch den Samen. Diesen einige Tage in Wasser quellen lassen, anschließend in einen Anzucht Topf mit sehr feuchtem Substrat pflanzen und warm stellen. Die Indische Lotusblume benötigt einen Standort mit mindestens 60 Zentimetern Wassertiefe und wird in Töpfe mit Lehmerde gepflanzt. Bei einer Wassertiefe von einem Meter ( Frostgrenze ) kann sie im Winter eine kurze Frost Periode überstehen. Bei einer geringeren Tiefe verwelken die Blätter, die Blume geht ein.

Mascarena Palme

Die Mascarena Palme gehört zur Familie der Palmen-Gewächse und ist vom Aussterben bedroht. Ihre Heimat sind die Mascarenen im indischen Ozean. Sie ist eine langsam wachsende Palmenart.

Die Mascarena Palme ist eine Fieder Palmenart. Im botanischen Garten auf Mauritius wächst noch ein einziges Exemplar. Die Pflanze ist vom Aussterben bedroht. Der dünne, graue Stamm wird circa 12 Meter hoch. Die Palmen Krone hat nur wenige Wedel mit bis zu 150 Fiederblättern. Die Blütenstände wachsen aus dem Stamm nach oben. Die männlichen Blüten sind cremefarben. Die Anzucht mit Stecklingen war bisher erfolglos. Versuche einer Bestäubung scheiterten ebenfalls.

Es gibt nur wenige kultivierte Pflanzen im Blumenhandel. Die Flaschen Palme ähnelt der Mascarena Palme, wird oft mit ihr verwechselt. Den Namen erhielt sie wegen ihres Flaschenförmigen Stammes, der an der Basis verdickt ist. Das Substrat für die Mascarena Palme sollte durchlässig sein. Nur mäßig gießen. Da sie eine hohe Luftfeuchtigkeit bevorzugt, sollte sie mit einem Wasserzerstäuber täglich angefeuchtet werden. Bei zuviel Wasser faulen die Wurzeln.

Sie mag helle Standorte aber kein direktes Sonnenlicht. Die ideale Temperatur beträgt 25 bis 30 Grad, im Sommer kann sie ins Freie verbracht werden. Den Winter übersteht sie in der Wohnung bei etwas 18 Grad schadlos. Jüngere Pflanzen sollten immer einen Standort in der Wohnung haben, da sie noch nicht so robust sind wie die älteren. Große Pflanzen können in Kübel gepflanzt werden. Die Mascarena Palme ist Pflege intensiv. Die Fiederblätter trocknen bei geringer Luftfeuchtigkeit aus. Dadurch kann die Pflanze absterben. Sie entwickelt maximal zwei neue Wedel im Jahr.

Pflege der Hanfpalme

Die Hanfpalmen sind überwiegend in Asien beheimatet, erfreuen sich heute auch großer Beliebtheit als Zimmerpflanze. Die Pflanze ist winterhart wächst in Indien, Thailand, Vietnam, China und sogar im Himalaya. Der Samen, wird von der pharmazeutischen Industrie zur Herstellung von Mitteln gegen Krebs genutzt. Aus den Fasern des Stammes werden Bürsten, Matten und Textilien gefertigt. Als Ganzes dient er zur Errichtung von Pfosten.

Die Hanfpalme gehört zu den Fächerpalmen. In der freien Natur ihrer Heimat erreichen sie eine Höhe von bis zu zehn Metern, die Blätter werden 80 Zentimeter lang und haben eine hellgelbe Färbung. Die Hanfpalme wächst äußerst langsam, ist aber widerstandsfähig und genügsam.

Die Anzucht erfolgt durch den Samen, am besten in einem Anzuchttopf. Den Samen einige Tage in Wasser vorkeimen lassen. Der Keim-Vorgang dauert etwa sechs Monate. Es kann allerdings auch bis zu einem Jahr dauern, ehe sich ein Trieb zeigt. Samen wird von den Gartencentern angeboten. Darauf achten, dass er nicht überlagert ist, sonst keimt er unter Umständen nicht mehr. Während des Keim-Vorgangs kann die Pflanze getrost an einen recht warmen Platz gestellt werden. Ausgiebig wässern, das Substrat feucht aber nicht nass halten. Mäßig Dünger verwenden.

Die Hanfpalme liebt helle Standorte verträgt aber keine direkte Sonneneinstrahlung. Überwintern kann die Pflanze bei etwa zehn Grad. Im Sommer kann sie als Kübelpflanze ins Freie verbracht werden. In unseren Breiten kultivierte Hanfpflanzen sind nicht so robust wie in ihrer Heimat, deshalb sollten sie Anfang September vom Garten in die Wohnung wechseln. Welke, braune Blätter von Hand entfernen. Ebenfalls entfernt werden müssen Watte artige, weiße Flocken, die den Blättern schaden. Die Blätter mit medizinischem Alkohol vorsichtig abreiben. Zur Zeit ist die Hanfpalme in Blumenläden teuer, da nur wenige Exemplare auf dem Markt sind.

Ingwer – Die Heilpflanze

Die Nutz- und Heilpflanze Ingwer wächst in den tropischen und subtropischen Regionen der Erde, wild wachsend bevorzugt im Regenwald. Überwiegend in Asien, in den Ländern: Vietnam, China, Indonesien, Indien. Ausnahmen bilden Nigeria und Australien. In diesen Ländern wird er schon seit Jahrzehnten angebaut und wirtschaftlich genutzt. Es wird angenommen, dass der Ingwer ursprünglich auf den pazifischen Inseln beheimatet war. In Deutschland wurde im neunten Jahrhundert zum ersten Mal über die Heilpflanze berichtet. Ingwer wird heute professionell angebaut, da ein großer Bedarf besteht. Indien hat die grössten Anbaugebiete gefolgt von dem afrikanischen Nigeria.

Der Ingwer gehört den krautigen Pflanzen an. Er kann eine Höhe von bis zu einem Meter erreichen, hat einen starken Stiel und lange Blätter, deren Rand oft gelblich gefärbt ist. Die Kronblätter sind verwachsen, die Kelchblätter mit einem Zentimeter recht klein. Die schwarzen Samen sind von einem Mantel eingeschlossen. Der Ingwer bildet sogenannte Kapselfrüchte. Die Wurzeln sind verdickt, knollig und haben einen Wurzelstock. Diese werden auf unterschiedliche Weise genutzt. Früchte bildet der Ingwer nur selten aus. Nach der Blütezeit wird der Wurzelstock zur weiteren Verwendung ausgegraben. Uns sind 85 Ingwer Arten bekannt.

Der Ingwer findet vielfache Verwendung. Er hat einen intensiven Geruch und einen aromatischen Geschmack. Deshalb findet er als Gewürz Verwendung in der Küche, vor allem in Asien. Gerieben oder klein geschnitten wird er den Speisen beigefügt. Ingwerbier und Ginger Ale sind fast jedem als Getränke bekannt. Die Wurzeln enthalten einen Balsam und ätherische Öle denen eine heilende Wirkung nachgesagt wird.

Ein Sud wird zur Behandlung von Muskelschmerzen, Erkältungen und Rheuma eingesetzt. Helfen soll er auch bei Entzündungen, Unwohlsein und Erbrechen. Weitere Delikatessen sind die Ingwer Marmelade, mit Schokolade überzogener Ingwer und die Ingwer Pflaume. Das sind in süßen Fruchtextrakt eingelegte Ingwer-Stücke. Die Japaner bevorzugen den in Essig eingelegten Ingwer.

Indem die Wurzeln in Scheiben geschnitten und gepflanzt werden, ist eine Anzucht in unseren Breiten durchaus möglich. Er ist winterhart und kann in den Garten gepflanzt werden.

Frauenschuh – Die gefährdete Orchidee

Der Frauenschuh ist wie die meisten Orchideen in den Tropen beheimatet, Hauptverbreitungsgebiet ist Asien. Die einzige Ausnahme bildet der gelbe Frauenschuh, es ist die einzige Frauenschuh-Art, die in Deutschland auch in der freien Natur zu finden ist. In der Schweiz gibt es ebenfalls einige grössere Vorkommen. Seit längerer Zeit steht der Frauenschuh auf der Roten Liste der schützenswerten Pflanzenarten. Die Gefährdung wird auf das Abholzen der Wälder und auf Spaziergänger zurückgeführt, die den Frauenschuh einfach ausgraben und in den heimischen Garten pflanzen.

Der Frauenschuh stellt keine großen Ansprüche, ist leicht zu pflegen. Das Schöne an Orchideen ist ihre lange Blütezeit, sowie die besonders schönen Formen und Farben der Blüten. Obwohl die im Handel befindlichen Orchideen größtenteils in Deutschland gezüchtet wurden, stellen sie die gleichen Ansprüche wie in ihrer Heimat dem tropischen Regenwald. Sie benötigen eine hohe Luftfeuchtigkeit und Warme. Der Standort für den Frauenschuh sollte hell, aber nicht der direkten Sonneneinstrahlung ausgesetzt sein. Temperaturen zwischen 22 und 25 Grad sind die idealen Voraussetzungen für eine gesunde Pflanze. Da der gefährdete Frauenschuh zu den Erdorchideen zählt, benötigt er ein spezielles Orchideen-Substrat, dieses muss locker sein. Die Pflanze bildet keine Luft- sondern Haarwurzeln, durch die sie die Nährstoffe und Flüssigkeit aufnimmt. Nur mäßig gießen, durch Staunässe können die empfindlichen Wurzeln von Pilzen befallen werden. Mit dem Dünger auch sparsam umgehen.

Der Frauenschuh ist ebenfalls unter dem Namen Venusschuh bekannt. Seinen Namen verdankt der Frauenschuh dem einem Schuh ähnelndem unteren Kronblatt. Die Blüten sind in mehreren Farben gemustert. Die Pflanze ist ein wenig giftig, aber ungefährlich für die Gesundheit. Heute gibt es kultivierte Pflanzen mit extra großen Blättern und Blüten.

Der pflegeleichte Osterkaktus

Der Osterkaktus zählt zu den Sukkulenten, da er viel Licht, Luft und Feuchtigkeit benötigt, wächst er im Regenwald meistens auf Bäumen. Seine Gattung wird in sechs Arten unterteilt, er gehört zur Art der Hatiora. Sein Verbreitungsgebiet sind die Regenwälder in Brasilien. In anderen Ländern kommt er so gut wie nicht vor. Der Osterkaktus ist die ideale Zimmerpflanze und leicht zu pflegen.

Der Osterkaktus wird gerne mit dem Weihnachtskaktus verwechselt. Beide gehören der Gattung der Kakteen an, werden allerdings anderen Arten zugeordnet. Sie weisen unterschiedliche Blatt- und Blütenformen auf. Die Blüten des Osterkaktus sind zudem nur tagsüber geöffnet. Eine Vermehrung ist recht problemlos durch Stecklinge zu erzielen. Einfach einige nicht verholzte Triebe von der Mutterpflanze abtrennen und in angefeuchtetes Substrat pflanzen. Die Stecklinge sollten mit einer durchsichtigen Kunststofffolie abgedeckt werden, um einen Treibhauseffekt zu erhalten. Die Erde weiterhin feucht halten und für eine Temperatur zwischen 20 und 28 Grad sorgen. Nach vier bis sechs Wochen bilden sich die ersten Wurzeln. Die Pflanzen werden bereits nach einem Jahr Blüten tragen.

Der Standort sollte hell sein, direkte Sonneneinstrahlung verträgt der Osterkaktus nicht. Während der Blütezeit den Standort nicht wechseln, sonst verliert die Pflanze ihre prächtigen Blüten. Während des Sommers kann der Osterkaktus an einen schattigen Platz im Freien verbracht werden. Die Pflanze benötigt ein lockeres, nährstoffreiches Substrat. Bei Bedarf etwa alle zwei Wochen Dünger zugeben. Die Erde feucht halten, Staunässe darf sich nicht bilden, sonst faulen die Wurzeln. Ab September nur noch mäßig gießen. Überwintern sollte der Osterkaktus bei circa zehn Grad, da sich bei höheren Temperaturen im Frühjahr keine Blüten bilden.

Pflege der Priesterpalme – Petticoatpalme

Die Heimat der Priesterpalme ist der Süden Amerikas und einzelne Gebiete in Mexiko. Die Pflanze ist äußerst widerstandsfähig und wächst schnell. Ihr Stamm erreicht einen Durchmesser von von einem Meter und kann eine Höhe von bis zu 15 Meter erreichen. Die Priesterpalme gehört zu den Schirmpalmen.

Die Blätter hängen herunter und sind bis zur Hälfte eingeschnitten. An den Blattstielen befinden sich wie bei vielen Palmenarten Dornen. Der Name Petticoatpalme entstand durch die herunterhängenden, abgestorbenen Blätter. In der freien Natur fallen die abgestorbenen Blätter nach einiger Zeit ab. Bei kultivierten Pflanzen sollten sie von Hand entfernt werden. Ihre Frucht ist schwarz, etwa einen Zentimeter dick. Diese kann zur Anzucht verwandt werden. Die Priesterpalme ist bestens für unsere Breiten geeignet, da sie Frost verträgt.

Die Priesterpalme sollte in hohe Töpfe gepflanzt werden, damit die Pfahlwurzeln entsprechenden Platz zum ausbreiten haben. Obwohl sie winterfest ist, mag sie in den Sommermonaten Warme und Sonne. An einem geschützten Ort kann sie milde Winter durchaus im Freien überstehen. Sollte es zu stark frieren, kann die Priesterpalme in einen frostfreien, dunklen Raum verbracht werden. Ein Kellerraum wäre zum Beispiel geeignet. Trockene Heizungsluft verträgt die Pflanze nicht, sie würde eingehen. Folglich über den Winter nicht in einen Wohnraum stellen. Nach dem Winter nicht sofort in die Sonne stellen, sondern langsam an die neuen klimatischen Bedingungen gewöhnen. Bei dem Substrat darauf achten, dass es durchlässig ist. Die Priesterpalme benötigt nicht viel Wasser, die Erde nur feucht halten. Staunässe nimmt sie übel und geht ein.