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Die Blaublättrige Yucca Palme

Die Blaublättrige Yucca Palme gehört zur Pflanzengattung der Spargelgewächse, ist folglich im eigentlichen Sinne kein Palmen-Gewächs. Hauptverbreitungsgebiete sind die südlichen Gegenden der USA, Kanadas und Mexikos. Die Blaublättrige Yucca Palme hat ein apartes Aussehen und ist deshalb besonders beliebt.

Yucca Palmen sind mehrjährig, verholzen, die meisten Arten bilden einen Stamm. Die Laubblätter sind spitz, die Blattränder vieler Arten sind glatt. Die Blaublättrige Yucca Palme hat stahlblaue Blätter, die am Ende eines hohen Stammes eine Kugel bilden. Die Wurzeln sind faserig und breiten sich großflächig aus. Yucca Palmen sind in unseren Breiten beliebte Zimmerpflanzen geworden. Als Kübelpflanze ziert sie manche Terrasse, ist aber nur bedingt winterhart.

In der kalten Jahreszeit benötigt die Blaublättrige Yucca einen hellen Standort, verträgt auch Frost. Besser sind allerdings Temperaturen um die zehn Grad. Auf einer überdachten Terrasse übersteht sie den Winter problemlos. Bitte nicht gießen. Im Frühjahr entwickelt die Blaublättrige Yucca Palme neue Triebe und Blätter. Während der Sommermonate einen hellen Standort wählen, am Besten im Freien. Die Yucca mag es heiß, wie es ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet entspricht. Zuviel Feuchtigkeit verträgt sie nicht das Erdreich sollte durchlässig sein, sonst könnten die Wurzeln faulen. Bei trockenem Wetter etwa alle zwei Wochen wässern. Dünger verträgt sie einmal im Monat. Die bei uns kultivierten Pflanzen erreichen selten die Höhe wie in ihrer Heimat.

Die Honigmelone kommt aus Asien

Eine Genanalyse brachte es an den Tag, die Honigmelone kommt ursprünglich aus Asien und nicht wie lange Zeit angenommen wurde aus Afrika. Verschiedene Arten sind in Australien beheimatet. Die Honigmelone ist in Europa neben der Wassermelone die bevorzugte Melonenart. Im 16. Jahrhundert fand sie durch die Spanier den Weg nach Amerika und Europa, diese entdeckten die Honigmelone im mittleren Osten. Unklar ist, wie sie von Asien dorthin gelangte. Heute wird die Honigmelone in mediterranen Regionen Europas angebaut, den überwiegenden Anteil liefert nach wie vor Asien.

Die Frucht hat eine ovale Form, ein weißes oder gelbes Fruchtfleisch. Die Schale ist ebenfalls gelb und hat eine gerippte Struktur. Sie kann eine Größe von 30 Zentimeter Länge erreichen.

Die Honigmelone aus Asien ist eine einjährige Pflanze. Ihre Blüten sind fünfeckig, gelappt und weisen auf Ober- und Unterseite Haare auf. Die Blüten werden je nach Art 15 bis 20 Zentimeter lang. Sie ist eine Zwitter-Pflanze, hat weibliche und männliche Blüten. Die Befruchtung wird von diversen fliegenden Insekten übernommen. Die Ausbeute an Früchten je Pflanze ist gering, es entwickeln sich lediglich bis zu sechs Früchte. Der Reifeprozess ist abgeschlossen, wenn die Honigmelone am Stiel schrumpft, gleichzeitig einen stärken Duft entwickelt. Die Frucht wird wegen ihrer Vitamine, anderen reichhaltig vorhandenen Inhaltsstoffen und in erster Linie wegen ihres ausgezeichneten Geschmacks geschätzt.

Die Anzucht erfolgt durch Samen aus einer frischen Frucht, oder Samen aus dem Gartencenter. Den Samen in das Substrat einbringen, einen Standort wählen, wo die Temperatur etwa 24 Grad beträgt. Bei entsprechend warmen Außentemperaturen können die Keimlinge der Honigmelone in den Garten gepflanzt werden. Haben die Pflanzen eine bestimmte Größe erreicht, wird der Haupttrieb über dem fünften Blatt beschnitten, Seitentriebe über dem dritten Blatt. Dies ist nötig, sonst entwickeln sich keine Früchte. Die Ranken sollten an einem Rankengitter befestigt werden, um zu vermeiden das die Frucht auf dem Boden liegt. Der Nährstoff-Bedarf der Honigmelone sollte durch regelmäßiges düngen ergänzt werden. Viel Spaß bei der Ernte.

Die echte Dattelpalme aus dem Orient

Die echte Dattelpalme ist ursprünglich im Orient beheimatet, gehört der Familie der Palmen Gewächse an. Sie kann eine Höhe von bis zu 30 Metern erreichen. Die 30 Zentimeter langen Wedel sind am unteren Ende dornig. Die Blüten sind eingeschlechtlich, die Kelch und Kronblätter sind miteinander verwachsen. Ihre Früchte dienen dem Verzehr, sowohl frisch als auch getrocknet. Aus ihnen werden ferner Dattel Schnaps, Essig und das beliebte Dattelöl hergestellt. Auch der Dattel Wein ist in verschiedenen Ländern ein begehrtes Getränk.

Wenn die echte Dattelpalme aus dem Orient in unseren Breiten als Kübelpflanze genutzt wird, braucht sie viel Sonne. Palmen die während der Wintermonate im Haus untergebracht waren, im Frühling nie der direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Die Wedel würden verbrennen. Langsam an den veränderten Standort gewöhnen.

Die echte Dattelpalme aus dem Orient sollte immer feucht gehalten werden. In den Sommermonaten ausgiebiger gießen. Der “ Wasserverbrauch “ der Pflanze ist sehr unterschiedlich. Ist der Sommer sehr heiß, verdunstet auch ein Teil des Wassers, deshalb öfter kontrollieren. In den Wintermonaten benötigt die Palme wenig Wasser. Einige kultivierte Arten können in den Garten gepflanzt werden, wurden so kultiviert, dass sie Frost überstehen. Allerdings nur bist etwa – 10 Grad.

Als Zimmerpflanze gedeiht die echte Dattelpalme am besten bei 15 bis 20 Grad. Während der Wachstumsphase sollte sie alle zwei Wochen gedüngt werden. Wie fast alle Palmen wird sie gerne von Schädlingen befallen. Der rote Palmrüssler hat sich geradezu auf Palmen “ spezialisiert,“ er legt seine Larven in dem Stamm der Palme ab.

Die Anzucht der echten Dattelpalme aus dem Orient erfolgt durch Samen, sollte im Frühjahr vorgenommen werden, da der Samen Wärme zum keimen benötigt. Eine langwierige Sache. Es kann bis zu drei Jahren dauern, ehe die Keimlinge sichtbar werden. Nichts für Ungeduldige. Ein geeignetes Substrat ist im Gartencenter erhältlich. Werden die Wurzeln sichtbar muss umgetopft werden. Dazu eignen sich am Besten hohe Kübel, in denen die Pfahlwurzeln ausreichend Platz finden. Die Erde von dem Wurzelballen entfernen und in den grösseren, mit Substrat gefüllten Kübel pflanzen. Die erste Zeit nicht düngen, da das frische Substrat genügend Nährstoffe enthält.

Der Regenwald und seine Pflanzen

Die meisten Arten der tropischen Pflanzen, wachsen im Regenwald der durch unkontrollierte Abholzung leider immer mehr reduziert wird. Dadurch sind die Pflanzen bedroht, verlieren ihren natürlichen Lebensraum. Immer mehr tropische Pflanzen verschwinden einfach von der “ Bildfläche.“ Die finanziellen Interessen der Holz verarbeitenden Industrie sind wichtiger, als der Erhalt der Pflanzenvielfalt im tropischen Regenwald. In der heutigen Zeit sollten auch in der Baubranche mehr ökologische Materialien verwendet werden, solche findet man zum Beispiel bei Naturbau.

Mit etwa 30 000 Arten stellen die Orchideen den grössten Anteil der Pflanzen im tropischen Regenwald. 90 Prozent von ihnen wachsen in den tropischen Regionen der Erde. 50 Prozent der Orchideen wachsen auf Bäumen, denen sie mit ihren weit verzweigten Luftwurzeln die Nährstoffe entziehen. Auf Borneo gibt es die grösste Artenvielfalt, etwa 1300 sind uns bekannt. Biologen gehen davon aus, dass viele Arten des Regenwalds bis heute unentdeckt blieben. Im tropischen Regenwald gibt es auf Grund des Klimas so gut wie keine Ruhephase für die Pflanzen, entsprechend ist ihr Wachstum. Bäume bestimmen das Bild des Regenwalds. Die Wurzeln ( Brettwurzeln ) sind flach nehmen eine große Fläche ein, um die Nährstoffe besser aufnehmen zu können, geben dem Baum auch bei stärken Stürmen entsprechenden Halt. Die Blätter sind durch eine Wachsschicht geschützt, so wird eine schnelle Verdunstung des Regenwassers verhindert. Der tropische Regenwald und seine Pflanzen haben ein gut funktionierendes Ökosystem.

Am Boden wachsen nur wenige Pflanzen, das dringend für das Wachstum benötigte Licht fehlt. Nur die genügsamen Farne sind mit diesen Verhältnissen zufrieden, gedeihen prächtig. Alle anderen Pflanzen, sind bestrebt dem Licht entgegen zu wachsen. Die überall vorhandenen Kletterpflanzen nutzen dazu die Bäume. Die Liane ist die bekannteste Art, erreicht eine Länge von bis zu 300 Metern. Der tropische Regenwald und seine Pflanzen haben ein ausgeklügeltes Eigenleben entwickelt. Ein gewaltiger Anteil der Nutzpflanzen stammt aus dem Regenwald, die Feige, Vanille, Zimt, und die Banane haben dort ihren Ursprung. Die Aufsitzerpflanzen sind ein weiteres Phänomen. Sie machen es sich einfach, wachsen auf Bäumen. Die Orchideen und die Bromelien gehören zu dieser Familie. Vögel und andere Tierarten sorgen für die Verteilung des Samens.

Die Hawaii Palme

Die Hawaii Palme stammt wie der Name schon sagt, aus Hawaii, kommt nur dort vor. Sie gehört zur Gattung der Sukkulenten. Wie einige andere Palmenarten auch, gehört sie zu den bedrohten Arten. Sie hat sich im Laufe der Zeit zu einer beliebten Zimmerpflanze entwickelt, wird auch als Vulkanpalme bezeichnet. Hawaii Palme ist eigentlich nicht die korrekte Bezeichnung, da sie zu den Lobelien zählt, nicht zu den Palmenarten.

Als Zimmerpflanze benötigt sie besondere Pflege. Aus dem Palmherz wachsen neue Triebe, die unteren Blätter vertrocknen und nach einiger Zeit fallen sie ab. Dies ist nötig, um den Stamm zu entwickeln und zu kräftigen. Hawaii Palmen sollten nicht ständig den Standort wechseln, das schadet dem Wachstum und die Pflanze wirft unnatürlich viele Blätter ab. Wie alle Palmen bevorzugt sie einen hellen Standort, das beschleunigt zudem den Wuchs der Triebe.

In den langen Wintermonaten, benötigt sie eine extra “ Portion “ Licht, da sie sich in der Wachstumsphase befindet. In den Sommermonaten legt sie im Gegensatz zu anderen Pflanzen eine Ruhephase ein. Beim Giessen sollte keine Staunässe entstehen, da die Wurzeln faulen könnten. Der Stamm ist in der Lage große Mengen Wasser zu speichern, das die Pflanze ausreichend versorgt. Die Hawaii Palme kommt durchaus sechs bis acht Wochen ohne Wasser aus. Das Substrat feucht nicht nass halten. Einmalige Düngung im Monat, mit einem konventionellen Dünger reicht. Bei entsprechender Pflege, gedeiht die Hawaii Palme auch als Zimmerpflanze prächtig. Sie sollten darauf achten, dass sie nicht von Spinnmilben befallen wird. Trotz der chemischen “ Keule “ wird sie immer wieder von den Schädlingen heimgesucht.

Der Streifenfarn

Es gibt über 700 Farn Arten, die zur Gattung der Asplenium gehören, dieser Gattung gehört auch der Streifenfarn an. Beheimatet ist der Streifenfarn in tropischen Regionen, bevorzugt den schattigen Regenwald. Dort erreicht die Pflanze eine stattliche Höhe, als Zimmerpflanze ist er kleinwüchsig, wird etwa 30 Zentimeter hoch. Drei Arten sind wegen ihrer bizarr geformten Blätter sehr beliebt.

Die Blätter des Streifenfarns, sehen aus wie Wedel, sind äußerst robust und gefiedert. Die Wedel erreichen eine Breite von 25 Zentimetern und eine Länge von etwa 60 Zentimetern. Die Wedel sind in Fiederblätter unterteilt, an deren Ende sich kleine Pflanzen bilden. Der Streifenfarn benötigt nicht sehr viel Pflege, er hat geringe Ansprüche. Die Temperaturen des Standortes sollten etwas über 20 Grad betragen, ein schattiger Platz mit wenig Licht Einstrahlung, macht ihm nichts aus. Während des Wachstums benötigt er ausreichend Wasser, ist dieses vorbei, das Substrat nur feucht halten.

Zur Anzucht am Besten geeignet, ist ein Substrat aus Komposterde, welches mit Laub vermischt wird. Vor der Benutzung das Substrat im Backofen erhitzen, um es keimfrei zu machen, eventuelle Schädlinge abzutöten. Die Anzucht ist simpel, erfolgt durch die kleinen Pflänzchen, die sich an der Mutterpflanze gebildet haben. Diese vorsichtig von der Mutterpflanze abtrennen und in die mit Substrat gefüllten Töpfe pflanzen. Wichtig ist, dass die Erde ständig feucht aber nicht nass gehalten wird. Während die Pflanze Wurzeln bildet, sollte sie mit einer Plastiktüte bedeckt werden.

Gedüngt wird erst nach sechs Monaten, da das frische Substrat ausreichend Nährstoffe enthält. Die Anzucht von Farnen durch Sporen ist äußerst kompliziert, dauert zudem sehr lange und ist auf Grund dessen nicht zu empfehlen. Der Streifenfarn ist eine Bereicherung für jede Wohnung.

Anzucht und Pflege der Passionsblume

Die meisten Arten der Passionsblume sind in Südamerika beheimatet. Sie wachsen allerdings auch in Asien, Australien, den Galapagos Inseln und auf Madagaskar. Sie soll eine berauschende und heilende Wirkung haben. Bisher sind uns etwa 540 Arten bekannt, die von unterschiedlicher Färbung sind. Eine der bekanntesten, ist die Blaue Passionsblume.

Die Passionsblume ist eine schnell wachsende, mehrjährige Pflanze. Da die Pflanze einen rasanten Wuchs an den Tag legt, gehört es zur Pflege, sie im Frühjahr zurück zuschneiden. Die Triebe sollten unbedingt an einem Rankgitter befestigt werden, das nach kürzester Zeit dicht bewachsen ist. Die Pflanze ist nicht winterhart, sollte einen warmen Standort in der Wohnung haben. In den Sommermonaten bevorzugt sie einen sonnigen Ort, mäßig gießen, darauf achten, das sich keine Staunässe bildet. Die Wurzeln würden faulen. Eine Düngung pro Monat reicht vollkommen. Während der Blütezeit benötigt die Pflanze mehr Nährstoffe, sollte zweimal im Monat gedüngt werden. Die Frucht ist von Sorte zu Sorte unterschiedlich gefärbt, kann rot violett oder braun sein. Mit etwas Glück, entwickeln sich Früchte auch an der Zimmerpflanze.

Die Anzucht der Passionsblume erfolgt durch Samen. Entweder der frischen Frucht entnehmen oder im Gartencenter kaufen. Die Samen einen Tag lang in handwarmen Wasser einweichen und reinigen. Eingepflanzt werden mehrere Samenkörner gleichzeitig in einem mit Anzucht – Substrat gefüllten Tontopf. Den Samen nicht zu tief in das Substrat einbringen. Während des Keim Vorgangs sollte die Temperatur 20 Grad betragen. Nach drei bis vier Wochen, zeigen sich die ersten kleinen Triebe. Sind sie groß genug, werden sie in separate Töpfe gepflanzt, bilden schnell ausreichend Wurzelwerk und wachsen rasch. Die Anzucht der Passionsblume ist unkompliziert.

Das vitalisierende Zitronengras

Das vitalisierende Zitronengras, wird auch als Lemongrass oder Citronelle bezeichnet. Ursprünglich kommt es aus Indien, wird aber heute in ganz Asien angepflanzt. Besonders in Thailand erfreut es sich großer Beliebtheit, die Einheimischen pflanzen es in der Nähe ihrer Häuser an. Bei Bedarf können sie es frisch schneiden und verarbeiten.

Das vitalisierende Zitronengras, wächst als Staude, gehört der Familie der Gräser an und ähnelt Schilf – Gewächsen. Es erreicht eine Höhe von bis zu einem Meter, hat schmale, lange, spitz zulaufende Blätter. Die Pflanze ist sehr genügsam, wächst auf fast jedem Boden. Bisher sind uns etwa 50 verschiedene Arten des Zitronengrases bekannt, die meisten sind in Südostasien beheimatet. Das Westindische Lemongrass kommt ursprünglich aus Malaysia. In Thailand überwiegt der Wuchs des Ostindischen Zitronengrases. Die asiatische Küche wäre ohne dieses Gewürz nicht denkbar. Es kann auch ein aromatischer Tee daraus zubereitet werden, der zudem eine heilende Wirkung hat. Ferner werden seine Öle zur Parfümherstellung verwendet.

Den Namen bekam das vitalisierende Zitronengras, wegen seinem intensiven Citrus Duft, es ist in keinster Weise mit einer der Citrus – Pflanzen verwandt. Das Zitronengras hat einen hohen Anteil an Citral – Öl, das die Parfüm – Industrie zur Herstellung von Duftstoffen nutzt. Verwertet werden nur die unteren Stengel der Pflanze. In Europa wird es meist in getrockneter Form verkauft, verliert dadurch viel von seinem kräftigen Aroma.

Die Sojabohne – Vielseitig verwendbar

Die Sojabohne gehört zur Familie der Hülsenfrüchte und ist ein Schmetterlingsblütler. Beheimatet ist sie in Ostasien, dort kommt sie in vielerlei Formen vor. In unseren Breiten wurde sie im 18. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnt. Die Sojabohne wird heute weltweit in den Regionen der Tropen angebaut, Hauptanbaugebiet ist nach wie vor Asien.

Die Sojabohne ist bei ihrem Wachstum von besonderen Bakterien abhängig, mit denen sie sozusagen eine Symbiose eingeht. Das macht den kommerziellen Anbau oft problematisch, da neue Anbauflächen erst mit den Bakterien “ geimpft “ werden müssen. Die Sojabohne ist eine einjährige Pflanze und gedeiht nur in einem tropischen Klima bei etwa 25 Grad bis 35 Grad. In Europa wäre ein Anbau so gut wie nicht möglich, die Ernte würde zu gering ausfallen. An den Boden stellt die Pflanze keine großen Ansprüche, Unkraut und trockene Perioden machen ihr wenig aus. Leider wird die Sojabohne auf riesigen Flächen als Monokultur angepflanzt und ganze Regenwälder wurden dem Anbau geopfert. Da die Bedeutung des Soja immer mehr zunimmt, stehen wie immer die wirtschaftlichen Interessen im Vordergrund.

Die Sojabohne ist vielseitig verwendbar. In Asien wird sie auf hunderterlei Arten zubereitet. Beliebt ist bei den Asiaten die Soja Milch, das Tofu und Sojasoßen wie die Miso. Sie kann zu Öl, Margarine, und Mehl verarbeitet werden, die Möglichkeiten sind fast unbegrenzt. Zudem ist die Sojabohne auf Grund ihrer Inhaltsstoffe gesund. Um einige zu nennen: Ein hoher Eiweiß Anteil, Fettsäure, Sojalecitin, Magnesium, Zink, Eisen, und Kalium. Ferner enthält sie Vitamin B und E. Das alles macht die Sojabohne zu einem rundum gesunden Lebensmittel mit vielseitiger Verwendbarkeit.

Kakteen – Die Königin der Nacht

Die Königin der Nacht ist für viele Kakteen – Liebhaber das Grösste überhaupt, sie wollen unbedingt ein Exemplar besitzen. Ursprungsland ist Indien, dort wächst sie auf Bäumen, ihre ausgeprägten Luftwurzeln ranken sich an den Ästen empor. Im Jahr 2009 wurde die Königin der Nacht von den Kakteen – Gesellschaften in der Schweiz, Österreich und Deutschland zum Kaktus des Jahres erklärt.

Den Namen Königin der Nacht bekam der Kaktus auf Grund seiner enorm großen, cremefarbenen Blüten. Diese blühen nur eine einzige Nacht, dann ist die Pracht wieder vorbei. Es dauert Stunden, ehe die Pflanze die Blüten vollständig geöffnet hat. Sie öffnen sich jeweils im Juni oder Juli und es ist eine aufregende Angelegenheit, das zu beobachten. Nur wenige Blüten sind grösser als diese. Der Kaktus hat mittlerweile auch einen Platz in der Medizin inne, aus ihm wird ein Herzmittel hergestellt.

Die Pflege ist wie bei den meisten Kakteen recht einfach. Die Königin der Nacht benötigte ganzjährig einen warmen Standort. Ein lockeres durchlässiges Substrat genügt der Pflanze vollkommen. Dünger sollte alle drei Wochen verabreicht werden, gibt es im Gartencenter. Die Triebe sollten an Klettersprossen fixiert werden, abschneiden wäre zu schade. Bei einer Trieblänge von 100 Zentimetern, müssten sich langsam Blüten entwickeln. Blütezeit ist von Anfang Mai bis Juli. Es gibt etliche Pflanzen mit ähnlichen Blüten, aber keine kann der Königin der Nacht das Wasser reichen.